Kenneth Moelis frustriert
Star-Banker bereitet Abgang bei UBS vor

Die Schweizer Großbank UBS muss wohl einen weiteren Schlag verkraften: Präsident Kenneth Moelis zeigt sich mit der Strategie des Finanzinstituts unzufrieden, steht vor seinem Rücktritt – und soll eigene Pläne haben.

tor NEW YORK. Die UBS kommt nicht zur Ruhe. US-Medien berichten, dass Präsident Kenneth Moelis möglicherweise die Schweizer Großbank verlassen wird. Das wäre ein weiterer Schlag für UBS, nachdem bereits mehrere Spitzenmanager der Investmentbank in den USA den Rücken gekehrt haben. Grund für die Abwanderungspläne von Moelis sei dessen „Frustration“ über die zögerliche Haltung der Bank bei „leveraged buyouts“. Dabei handelt es sich um die kreditfinanzierte Übernahme von Unternehmen durch Private-Equity-Firmen. Dieses Geschäft ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Erlösbringer geworden.

Moelis gilt als einer der Architekten für den Aufstieg von UBS in die Spitze der Wall-Street-Banken. Er sorgte dafür, dass die Schweizer im vergangenen Jahr weltweit den sechsten Platz im Geschäft mit Übernahmen und Fusionen belegte. Es wird damit gerechnet, dass Moelis eine eigene Investmentboutique aufmachen wird. UBS wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

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