Klage der Deutschen Bahn abgewiesen
Billigflieger DBA darf Namen behalten

Die Fluggesellschaft DBA darf ihren Namen weiterhin benutzen. Mit dieser Entscheidung wies das Hamburger Landgericht am Dienstag eine Unterlassungsklage der Deutschen Bahn ab. Eine Verwechslungsgefahr sei ausgeschlossen, so die Richter. Die DBA begrüßte das Urteil.

HB HAMBURG/MÜNCHEN. Die Fluggesellschaft DBA darf ihren Namen nach einer Entscheidung des Hamburger Landgerichts weiterhin benutzen. Das Gericht wies am Dienstag eine Unterlassungsklage der Deutschen Bahn ab. Diese sieht ihre eigene Marke DB verletzt und wollte der Fluggesellschaft die Nutzung des Namens untersagen lassen. Schiene und Luft seien jedoch so unterschiedlich, dass keine Verwechslungsgefahr bestehe, entschied die zuständige zwölfte Kammer. DB werde automatisch mit dem Schienenverkehr in Verbindung gebracht, nicht mit einem Luftfahrtunternehmen.

Die DBA begrüßte das Urteil. "Wir sind hoch erfreut", sagte ein Sprecher in München. Man habe aber mit einer positiven Entscheidung gerechnet. "Die DBA ist eine pünktliche Airline, da gibt es keine Verwechslungsgefahr", meinte er in Anspielung auf Verspätungen bei der Bahn.

Die Bahn will jetzt über mögliche Rechtsmittel entscheiden, wie ein Sprecher in Berlin sagte. Das Kürzel DB sei "eine der wertvollsten Marken", und müsse deshalb auch geschützt werden.

Die vom dem Nürnberger Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl gesteuerte einstige Deutsche BA setzt seit April 2002 vor allem auf innerdeutsche Flugverbindungen. Bedient werden München, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn. Hinzu kommen neuerdings Flüge nach Nizza und Ibiza.

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