Klaus Josef Lutz
„Gott mit dir, du Land der Baywa“

Klaus Josef Lutz hat erst den Verlag der „Süddeutschen Zeitung“ mit DVD- und Bücher-Editionen gerettet. Nun will er den Agrarhandelskonzern Baywa fit machen für den Weltmarkt – und in Osteuropa zukaufen.

MÜNCHEN. Es gibt schönere Bürohäuser in München, aber kaum eines mit solch einem imposanten Ausblick. Im Westen die Großstadt, die Frauenkirche, das Olympiastadion und in der Ferne die blau schimmernden Alpen. Im Norden und Osten das wahre Bayern: Äcker, Felder, plattes Land. Klaus Josef Lutz blickt aus seinem Büro nach Westen, reisen wird er aber mehr in die bayerischen Provinzen. „Ich lerne den Konzern gerade richtig kennen“, sagt der Mann, der seit drei Wochen den größten Agrarhandelskonzern Europas führt.

Lutz ist frisch eingezogen in die oberste Etage der Baywa-Verwaltung. Sein Teint ist noch urlaubsgebräunt, das Mobiliar stammt vom Vorgänger. Man muss sich noch aneinander gewöhnen: Die Baywa und der ehemalige Medienmanager, der bis vor kurzem noch den Süddeutschen Verlag geleitet hat. Hier das schillernde München, die Verlagswelt, das Renommee der „Süddeutschen Zeitung“. Dort Baustoffe, Saatgut, Landwirtschaft, das ist die Baywa-Welt. „Geschäfte mit hoher Brisanz und Wichtigkeit im nächsten Jahrzehnt“, nennt Lutz sein neues Tätigkeitsfeld in der Agrobranche, in der seit dem Anziehen der Lebensmittelpreise wieder Milch und Honig fließen.

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