Klaus Lederer verurteilt
Bewährungsstrafe für früheren Babcock-Borsig-Chef

Der frühere Vorstandschef der Babcock Borsig AG, Klaus Lederer, ist wegen Insolvenzverschleppung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

HB DUISBURG. Das Landgericht Duisburg verhängte gegen den 60-Jährigen am Montag zudem eine Geldauflage von 250 000 Euro, wie ein Gerichtssprecher sagte. Auch muss Lederer in seiner Wahlheimat Florida 1 000 Arbeitsstunden für eine Hurrikan-Hilfe leisten.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Ex-Manager vorgeworfen, die Insolvenz von Babcock Borsig im Jahr 2002 bewusst um ein halbes Jahr verzögert zu haben. Lederer gestand am Montag die Tat und erklärte, die Lage des Unternehmens sei ihm etwa Ende März 2002 klargewesen. Allerdings sei er der Überzeugung gewesen, "wirtschaftlich sinnvoll gehandelt zu haben".

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