Klimakonferenz in Durban
Keine Märchen mehr übers Klima!

Die Klimakonferenz wird scheitern. Die einzigen, die die Erderwärmung jetzt noch aufhalten können, sind deren Hauptverursacher: die Unternehmen. Doch ernsthafter Klimaschutz wird weh tun. Ein Kommentar
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DüsseldorfIn einer Marktwirtschaft dürfen Regeln und Gesetze erst das letzte Mittel sein, um Unternehmen zu einem bestimmten Handeln zu bringen. Sie sollten zunächst die Chance haben, selbst Gefahren zu erkennen und in ihrem eigenen Interesse freiwillig einzudämmen.

So versuchte man ihnen die Bedrohung des Klimawandels erstens zu vermitteln und zweitens ihnen Klimaschutz mit Hilfe eines märchenhaften Zauberworts schmackhaft zu machen: Ökoeffizienz. Mit diesem Konzept wird angeblich allen geholfen: Das Unternehmen steigert seine Gewinne, weil es mit weniger kostspieligen Ressourcen, etwa Energie, auskommt und die Umwelt profitiert, weil sie weniger belastet wird, etwa durch Schadstoffe. Friede, Freude, Eierkuchen.

Dass diese Formel nicht funktioniert, ist spätestens jetzt klar. 2010 wurden so viele Treibhausgase ausgestoßen wie noch nie. Auch in Deutschland stieg der Ausstoß der Wirtschaft. Obwohl sich die Unternehmen um Ökoeffizienz bemüht haben.

Das Problem des Klimawandels ist, dass er langsam und gemächlich voran schreitet. Die Wahrscheinlichkeit, dass Wirtschaft und Politik von einprägsamen Schlüsselerlebnissen wachgerüttelt werden, und entschlossener gegen die Erderwärmung vorgehen, ist gering. Die Gefahr des Klimawandels ist und wird immer schwer greifbar bleiben. Niemand weiß, wann, wie und ob ihn die Auswirkungen treffen werden. 

Und das macht es für Unternehmen kurzfristig sogar rational, das Klima weiter zu verschmutzen. 

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Keine Märchen mehr übers Klima!

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Es hängt alles an der Einsicht der Unternehmen

Kommentare zu " Klimakonferenz in Durban: Keine Märchen mehr übers Klima!"

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  • Frau Heide, dieser Tage war ein Bericht über Peking im deutschen Propaganda-TV. Luftverschmutzung, angeblich durch Autos verursacht. Nur, wer ein klein wenig über diese Region weiss, der weiss, dass dieser gelbliche Staub der in der Luft hing und deutlich als solcher auch zu erkennen war, aus der Wüste Gobi kommt. Das Zeug fliegt mit unter bis nach Japan.

    Waren Sie schon Mal in Malaysia und Singapore im JuliAugust? Wissen Sie was Brandrodung ist? Nein? Dann fliegen Sie Mal dahin. Dann kommt nämlich der ganze Qualm von Sumatra und aus dem Kalimantan, das ist der indonesische Teil Borneos, nach Malaysia und Singapore, evtl auch nach Thailand. In Malaysia nennt man den Qualm HAZE.

    Und was für diese Region gilt, das gilt auch für andere, wie in Afrika, Südamerika u.s.w..

    Ach so, wissen Sie auch was mit den brandgerodeten Flächen passiert? Nein? Ich sage es Ihnen. Da werden Ölpalmen drauf angebaut und das Palmöl - ein Grundnachungsmittel in Indonesien - wird hier dem verdammten E10 zugesetzt. Für diese Umweltzerstörung tragen die Klimalügner und Röttgen die Verantwortung.

    Zum Schluss noch eine Bemerkung. Man sollte die Menschen im Zeitalter des Internets nicht mehr für dumm verkaufen. Wer dahin nicht reisen kann, der kann sich im Internet informieren. Ich habe die Gelegenheit jedes Jahr für mehrere Monate in der Region sein zu dürfen.

  • Mit unabhängigen Wissenschaftlern unterhalten? Das darf doch nicht sein. Die kriminelle Organisation IPCC wird das mit aller Macht zu verhindern versuchen. Oder können Sie sich vorstellen, dass die auf ihr angenehmes vom Steuerzahler finanziertes Leben verzichten wollen? Nur mit schlechten Nachrichten und Prognosen lassen sich die dafür nötigen Steuermittel beschaffen. Und können Sie sich vorstellen wie dann der Röttgen, der zwar für sein geliebtes E10 Nahrungsmittel zu Sprit verarbeiten und Regenwälder abholzen lässt um an Palmöl für den Sprit zu kommen, dar steht.
    Es gibt Menschen die was wissen. Es gibt auch Menschen die nichts wissen und dann noch solche die nicht wissen dass sie nichts wissen. Und genau zu dieser Sorte gehört Röttgen. Im Gegensatz zu dem wissen die Klimalügner genau was sie tun.

  • Einfachheit weist den rechten Weg; dieser Artikel ist schon sehr dicht dran! Ein letzter Schritt ist aber noch zu gehen: Man sollte einfach die Unternehmen verbieten. Dann gäbe es kein Gewinnstreben mehr, und hätten wir endlich wieder eine saubere, lebenswerte Erde.

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