Köpfe

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Ackermanns Ahnen: Die Bosse der Deutschen Bank

Josef Ackermanns Nachfolger treten ein großes Erbe an. Einige seiner Vorgänger haben nicht nur die Deutsche Bank, sondern auch Deutschland geprägt. Die wichtigsten Köpfe der Deutschen Bank seit 1957.

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1976 bis 1988: Friedrich Wilhelm Christians

Mit Wilfried Guth und F. Wilhelm Christians geht im Mai 1976 erneut eine Doppelspitze bei der Deutschen Bank an den Start. Der promovierte Jurist Christians kümmerte sich vor allem um den Ausbau der Geschäfte mit dem kommunistischen Osteuropa. Sein Engagement für das Auslandsgeschäft brachte ihm den Beinamen „Außenminister“ der Deutschen Bank ein. Die Bilanzsumme überschreitet 1983 erstmals die 200 Milliarden Mark. 1985 ist Christians der erste westliche Wirtschaftsvertreter, der mit Gorbatschow spricht. Er engagierte sich bis zu seinem Tod für zahlreiche kulturelle Institutionen und erhielt etliche Ehrungen und Auszeichnungen.

Bild: dpa