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Anzeige zurückgezogen: Provinzial-Chef täuscht Angriff auf sich selbst vor

Der vermeintliche Angriff auf den Vorstandschef der Versicherung Provinzial Nordwest hatte vergangene Woche für Schlagzeilen gesorgt. Doch die Tat hatte der Manager vorgetäuscht.

Der Vorstandschef des Sparkassenversicherers Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther. Quelle: dpa
Der Vorstandschef des Sparkassenversicherers Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther. Quelle: dpa

MünsterDie Ermittlungen zum angeblichen Angriff auf den Vorstandschef der Versicherungsgruppe Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther, haben eine überraschende Wende genommen. Der Manager habe eingeräumt, sich die Attacke ausgedacht und die Verletzungen mit einem Schraubenzieher selbst beigebracht zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Münster mit. Rüther teilte mit, mit dem Schritt wolle er "die extrem belastende Phase" für seine Familie beenden.

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Die Suche nach dem Täter wurde eingestellt. Gegen Rüther wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft dürften die Ermittlungen allerdings gegen Zahlung einer "angemessenen Geldbuße" eingestellt werden.

Provinzial Nordwest Sparkassen bestätigen möglichen Verkauf

Medienberichten zufolge hat die Allianz Interesse an der Provinzial Nordwest.

Rüther hatte behauptet, am Mittwoch vergangener Woche kurz vor einer Betriebsversammlung auf dem Weg von der Tiefgarage zum Büro überfallen worden zu sein. Er war damals mit leichten Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden.

Der Vorstandsvorsitzende war in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass die Provinzial Nordwest Gruppe an den Allianz-Konzern verkauft werden könnte. Diese Pläne sind aber mittlerweile nicht mehr aktuell, da nun eine Fusion der Versicherungsgruppen Provinzial Nordwest und Provinzial Rheinland geplant ist.

 

  • 13.12.2012, 17:49 UhrVersicherungsmaklerbureau

    Wie arm muss man(n) als Mensch und Unternehmensleiter sein um so zu werden.

    Als Vorstand eines, öffentlich-rechtlichen Unternehmen angeschlossenen, Versicherers nicht tragbar.

    Aber der Name Provinzial trägt ja schon immer auch das provinzielle in sich ...

    ALLIANZ kann vielleich sogar froh sein, dass der LKelch an ihr vorbei gegangen ist.

    In diesem Sinne allen einen beschaulichen fast Winterabend.
    _____________________________
    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 12.12.2012, 14:16 UhrReif_fuer_die_Anstalt

    Krank, krank, Krank.

    Dieser Mensch hat offensichtlich ein Problem.
    Der gehört in die Therapie und nich auf den Vorstandssessel eine Unternehmens.

    Wie krank ist unsere Republik eigentlich?

  • 12.12.2012, 11:17 Uhrmaachen

    Der Chef einer Versicherung täucht eine Straftat vor und kommt s. wahrscheinlich mit einer Geldbuße davon? Ja hallo, was soll den das? Tausende von Versicherungsnehmer, die einen ECHTEN Versicherungsfall haben, werden seitens der Versicherungen erstmal nicht reguliert, weil der dringende Verdacht bestehen soll, dass die TAT vorgetäucht wurde! Dies schein gängige Praxis zu sein! Obwohl seitens der Staatsanwalschaft in den meisten vg. Fällen noch nicht einmal gegen die angeblichen "Versicherungsbetrüger" ermittelt wird, werden Zahlung im Schadensfall, unter vorwand des Betrugsverdachts, auf Monate wenn nicht Jahre durch die Versicherungen verzögert. Was sagt es aus, wenn wie im o.g. Fall, der Chef eines solchen "Versicherungskonzern" eine Straftat vortäucht (warum auch immer)! Es gibt überall sog. schwarze Schafe, aber ist das ein Grund um die vg. angb. gängige Praxis der Versicherungen im Schadensfall so zu verzögern oder sogar unter generalverdacht zu stellen? Nein, ich denke, so bedauerlich auch der Grund für sein handel ist, es zeigt mir, dass an der Spitze der Versicherungen Menschen mit niedrigen moralichen Werte sitzten!!!!

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