
HB TOKIO. Nissan-Chef Carlos Ghosn hat ordentlich verdient. Sein Gehalt aus Vergütung und Aktienoptionen für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr betrug 891 Mill. Yen. Das sind derzeit 7.994.110 Euro. Damit steht der Mann, der den drittgrößten japanischen Autobauer wieder zurück in die schwarzen Zahlen führte, an der Spitze der Großverdiener in japanischen Unternehmen. Gefolgt wird Ghosn von Sony-Boss Howard Stringer, der 810 Mill. Yen kassierte.
Bekannt gegeben wurde der Verdienst des Nissan-Bosses auf der heutigen Hauptversammlung des Konzerns in Yokohama. Solche Einblicke in die Gehälterstruktur sind in Japan erst seit diesem Jahr möglich, da ein neues Gesetz gelistete Unternehmen zwingt, Vergütungen über 100 Mill. Yen individuell aufzuschlüsseln. Bereits morgen könnte Ghosn die Spitzenposition aber wieder verlieren. Dann steht die Hauptversammlungen von Honda und Toyota an.
Im internationalen Vergleich steht Ghosn im übrigen nicht Super-Verdiener da. Ford-Chef Alan Mulally kassierte 2009 17,9 Mill. Dollar.
Na wunderbar, da haben unsere Politiker, Ärzte und Vorstände und wer alles noch viel mehr Geld haben will ja gleich wieder ein paar beispiele die sie aus dem Hut zaubern könenn, wenn sie begründen wollen, warum sie für ihre desolate Arbeit NOCH MEHR Geld bekommen möchten.
Man darf ein Land nicht an seinen Reichsten, sondern man muss es an seinen Ärmsten messen !
Und die anderen übrigens: SPERRT SiE ALLE EiN!
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