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Dank Buffett und Gates: Vierzig US-Milliardäre spenden Hälfte ihres Geldes

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: 40 der reichsten Menschen der USA haben sich bereiterklärt, die Hälfte ihrer Milliardenvermögen für wohltätige Zwecke zu spenden. Diese weltweit einzigartige Aktion wird nicht nur von prominenten Namen unterstützt - die Köpfe hinter der Spendenaktion sind zwei der reichsten Menschen der Welt.

Bill Gates und Warren Buffett starteten eine einmalige Spendenaktion. Quelle: ap
Bill Gates und Warren Buffett starteten eine einmalige Spendenaktion. Quelle: ap

ebe/HB NEW YORK. Wohin mit dem ganzen Geld? In Nordamerika, dem Land der 400 Milliardäre, bahnt sich ein spektakulärer Geldtransfer zugunsten wohltätiger Zwecke an. 40 Superreiche haben sich bereiterklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Sie schlossen sich mit dem Versprechen einer von Microsoft-Gründer Bill Gates und Investment-Guru Warren Buffett im Juni ins Leben gerufenen Kampagne an.

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Zu den Spendern zählen unter anderem der Medienmogul Ted Turner, New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, Bankier David Rockefeller, Hotel-Milliardär Barron Hilton sowie Investor Ronald Perelman, wie auf der Website der Initiative „The Giving Pledge“ am MIttwoch mitgeteilt wurde. Auch Öl-Tycoon T. Boone Pickens, „Krieg der Sterne“-Regissseur George Lucas, der Immobilien- und Baumilliardär Eli Broad, Kapitalanleger John Doerr, Medienunternehmer Gerry Lenfest sowie der frühere Cisco-Chairman John Morgridge gehören demnach zu den Freiwilligen. Buffett und Gates sind als Initiatoren längst mit gutem Beispiel vorangegangen.

Buffett hatte bereits 2006 in einem beispiellosen Schritt erklärt, 99 Prozent seines Vermögens der Bill & Melinda Gates Stiftung und Familien-Wohltätigkeitsorganisationen zu vermachen. Auch Gates und seine Frau Melinda haben bislang mehr als 28 Mrd. Dollar an ihre Stiftung gegeben.

Bill Gates ist laut Forbes-Liste mit einem Vermögen von 53 Mrd. US-Dollar nach dem Mexikaner Carlos Slim der zweitreichste Mann der Welt, dicht gefolgt von Buffett, der mit 47 Mrd. Dollar den dritten Platz belegt. Die beiden Könige unter den Superreichen der USA pflegen einen engen Draht und sind seit Jahren als Aushängeschilder und Saubermänner der US-Wirtschaft unterwegs.

Bald nach ihrer ersten Begegnung Anfang der neunziger Jahre soll Altstar Buffett dem Aufsteiger Gates das sogenannte „Evangelium des Reichtums“ des Stahlbarons Andrew Carnegie in die Hand gedrückt haben. Darin schreibt Carnegie über die gesellschaftliche Verantwortung der Superreichen, die den Übergang von der christlich motivierten Caritas zur professionellen Philanthropie markierte.

Bei ihrer jüngsten Kampagne haben sich Buffett und Gates zum Ziel gesetzt, Hunderte Superreiche zu überzeugen, einen Großteil ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod zu spenden und dies auch öffentlich in einer Absichtserklärung zu geloben.

  • 17.08.2010, 16:21 UhrAnonymer Benutzer: R.Trojan

    @ Unter-Elite

    Absolut stumpfsinniges Stammtisch-Gebrabbel.
    Wer so oberflächlich die "zockenden banker", die "nach Steuergelder schreienden Wirtschaftsbosse" und "unsere korrupten Politiker" verschreit kann nicht zur Elite gehören. Dieser traue ich nämlich ein bisschen mehr Selbsturteilsvermögen zu und nicht nur das Nachlabern von Medienhetzkampagnen.
    Sie haben doch hoffentlich in der Vergangenheit bei der Geldanlage nicht auf die Rendite geschaut? Sonst wären Sie ja auch unter den "Zockern". Oder haben Sie kein Geld zum Anlegen, da wir mit den Sozialabgaben in Deutschland leider nicht wettbewerbsfähig genug sind und sich ihr Arbeitgeber leider ihren Arbeitsplatz nicht mehr leisten konnte? Dann wären Sie ja Empfänger von Sozialleistungen, die, man glaubt es kaum, in Deutschland komplett ausgeufert sind. Daran sind aber natürlich nur die "korrupten Politiker" schuld.

  • 06.08.2010, 00:02 UhrAnonymer Benutzer: Dawid

    ihr könnt mir auch eine Million spenden oder nicht?

  • 05.08.2010, 21:26 UhrAnonymer Benutzer: HUT AB !

    Ein sehr gutes Vorbild und beispiel !

    Mal ein Vorurteil in den Raum werfen: Selfmade Millionäre / Milliardäre sind in meinen Augen großzügiger und ausgeglichener als vermeintlich arme Menschen.
    Die armen Menschen klammern sich an jeden einzelnen Cent als würde das Leben von ihm abhängen und gönnen niemandem Erfolg, da das ja belegen würde, dass es andere schaffen können nur sie nicht, deshalb sind in ihren Augen reiche Menschen gierig und böse damit machen sich die Leute die so denken selbst zu Heilige !
    Selfmade’s sind durch ihren Ergeiz und Geschick soweit gekommen und sehen es als Selbstverständlichkeit an andere an ihrem Erfolg großzügig zu beteiligen / anderen Menschen zu helfen und das schon zu Zeiten in dem sie noch nicht wohlhabend sind, da hier eine ganz andere Mentalität / Persönlichkeit dazu gehört.

    Noch ein Zitat vom Dalai Lama vorauf ich vorhin zufällig gestoßen bin, dass hier perfekt zum Thema passt:
    "Die befriedigung im Kopf mancher Millionäre, die das Geld nicht teilen und nur anhäufen wollen, ist etwas Fiktives, nichts Echtes", sagt der Dalai Lama. Doch er sieht keine Alternative zur möglichst liberalen Marktwirtschaft: "Wir müssen uns selbst verwirklichen können. Schon buddha ermunterte Unternehmer, durch Verlässlichkeit und Verkaufsgeschick den Erfolg zu suchen. Denn wer erfolgreich ist, kann auch anderen helfen."

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