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Deutsche Post: Personalchef will vorzeitig gehen

Der Personalchef der Deutschen Post will sein Amt vorzeitig räumen. Mit dem frühen Abgang könnte der Manager auch die Konsequenz aus seiner Isolierung im Vorstand ziehen.

Laut einem Medienbericht soll der Personalchef der Deutschen Post frühzeitig seinen Posten räumen. Quelle: dpa
Laut einem Medienbericht soll der Personalchef der Deutschen Post frühzeitig seinen Posten räumen. Quelle: dpa

BonnDer langjährige Personalvorstand der Deutschen Post DHL, Walter Scheurle, will seinen Posten nach einem Bericht des „Manager Magazins“ angeblich vorzeitig räumen. Der 59-jährige Manager habe Vorstandschef Frank Appel gebeten, „ihn baldmöglichst von seinen Aufgaben zu entbinden.“ Appel habe diesem Wunsch entsprochen. Eine Bestätigung seitens des Unternehmens gab es dafür in Bonn nicht. Post-Sprecher Dirk Klasen sagte am Mittwoch auf Anfrage: „Wir kommentieren das nicht.“ Scheurles Vertrag läuft noch bis März 2013. Die Post steht vor schwierigen Tarifverhandlungen mit Verdi zur Beschäftigung.

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Scheurle soll laut dem Bericht des „Manager Magazins“ mit dem vorzeitigen Abgang auch die Konsequenz aus seiner Isolierung im Vorstand ziehen. Scheurle habe Kompetenzen abgeben müssen und sei zuletzt faktisch nur für die Beschäftigten des deutschen Briefdienstes zuständig gewesen, nicht aber für die Mitarbeiter der Pakettochter DHL. Als neuen Personalvorstand favorisiere Appel die bisherige Leiterin des Konzerncontrollings, Melanie Kreis (40). Die Managerin profilierte sich schon unter dem früheren Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel und gilt als sehr fähig. Sie wäre die erste Frau im Konzernvorstand.

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