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European Business School: Ex-Präsident der EBS muss vor Gericht

Der frühere Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Christopher Jahns, kommt wegen Untreueverdachts vor Gericht. Zweifelhafte Zahlungen könnten ihm zum Verhängnis werden.

Christopher Jahns, Ex-Präsident der privaten European Business School (EBS) in Wiesbaden. Quelle: dpa
Christopher Jahns, Ex-Präsident der privaten European Business School (EBS) in Wiesbaden. Quelle: dpa

DüsseldorfDer frühere Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Christopher Jahns, kommt wegen Untreueverdachts vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Zahlungen in Höhe von insgesamt 180.000 Euro an ein Beratungsunternehmen angewiesen zu haben, ohne dass es dafür eine entsprechende Gegenleistung gegeben habe. Zudem soll er seinen Dienstwagen privat genutzt haben. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte die Klage im Frühjahr 2012 eingereicht, das Landgericht Wiesbaden hat sie nun angenommen.

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Jahns hatte die frühere European Business School (EBS), die mit dem Aufbau einer juristischen Fakultät zur Universität wurde, seit 2006 geleitet. Die Hochschule hatte ihn im April 2011 entlassen, nachdem die Vorwürfe bekanntgeworden waren. Der 43-jährige Jahns klagt gegen den Rauswurf und einen Vergleich mit der EBS und hat zudem eine Klage gegen das Land Hessen eingereicht, weil er sich durch die Staatsanwaltschaft vorverurteilt fühlt.

Der Skandal hat die EBS schwer erschüttert, der Rufschaden für die Hochschule ist enorm.

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23 Millionen Euro hat die EBS Universität für den Aufbau einer Jurafakultät kassiert.

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