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Ex-Arcandor-Chef: Eick zieht sich bei Windpionier Windreich zurück

exklusivAls künftiger Finanzvorstand von Windreich sollte Karl-Gerhard Eick den Börsengang vorbereiten. Doch der ehemalige Arcandor-Chef trat nun auf die Bremse. Der Börsengang wurde bis auf weiteres verschoben.

Karl-Gerhard Eick war bis 2009 Finanzvorstand der Telekom. Quelle: dpa
Karl-Gerhard Eick war bis 2009 Finanzvorstand der Telekom. Quelle: dpa

DüsseldorfDer langjährige Telekom-Finanzvorstand und Ex-Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick wird nicht Finanzvorstand beim Windparkentwickler Windreich. Das berichtet das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom Mittwoch. Windreich-Chef Willi Balz hatte Eick im August gebeten, einen Börsengang des Unternehmens vorzubereiten. Im Zuge dessen sollte Eick die Rolle des Finanzvorstandes bei dem Mittelständler übernehmen.

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Seit September ist Eick Berater von Windreich. Gestern beendete er sein Mandat jedoch. In einer Email, die dem Handelsblatt vorliegt, schrieb Eick am Montagabend an Balz: „Ich sehe für einen erfolgreichen Börsengang der Windreich AG auf absehbare Zukunft keinen Weg.“ 

Windkraftbranche

Windreich-Chef Willi Balz bestätigte dem Handelsblatt, dass der geplante Börsengang bis auf weiteres verschoben sei. Das Unternehmen kämpft mit Finanzierungsproblemen bei seinen Offshore-Windparks. Der Windkraftpionier besitzt die meisten Lizenzen für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee.

Bei der Entwicklung der Parks muss das Unternehmen mit erheblichen Investitionen in Vorleistung gehen. Dafür hat Firmenchef Balz Anleihen begeben, die jedoch an der Börse rapide an Wert verloren haben.

 

  • 04.01.2013, 21:27 Uhrklaus ermecke

    Wer Gelder für einen Windpark einwirbt, muß den Anlegern die Wahrheit sagen:
    1. Der Zweck des Windparks ist das Abgreifen von Subventionen. Die Windparks haben keinen originären wirtschaftlichen Zweck. Sie sind für die Stromversorgung ihrem Wesen nach ungeeignet.
    2. Dreht sich der Wind, fallen die Subventionen weg, fallen die Einnahmen auf ungefähr genau NULL.
    3. Da es für das EEG-Zwangssystem keine verfassungsrechtliche Ermächtigungsnorm gibt, kann das BVerfG das Gesetz morgen kassieren. Die "20-Jahresgarantie" ist Polit-Propaganda ohne rechtliche Bindungskraft.
    4. Ein sehr starker Winterorkan könnte zahlreiche Anlagen zerstören (Klumpenrisiko).
    5. Die Haltbarkeit der Anlagen ist zweifelhaft, die Wartungskosten hoch.

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