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Facetten eines Genies: FBI veröffentlicht Akte über Steve Jobs

Fast 200 Seiten stark ist die Akte des FBI über Steve Jobs. Die Bundespolizei erstellte ein umfangreiches Profil über die Apple-Legende und befragte auch sein Umfeld. Die Ergebnisse waren nicht immer schmeichelhaft.

Steve Jobs wurde eingehend vom FBI durchleuchtet. Quelle: dapd
Steve Jobs wurde eingehend vom FBI durchleuchtet. Quelle: dapd

WashingtonVier Monate nach seinem Tod hat die US-Bundespolizei FBI eine Akte über den verstorbenen Apple-Mitbegründer Steve Jobs veröffentlicht. Die 191 Seiten umfassende Akte, die am Donnerstag auf Anforderung der Zeitung „The Wall Street Journal“ veröffentlicht wurde, beruht auf Befragungen aus dem Jahr 1991, als Jobs einen Beraterposten beim damaligen US-Präsidenten George Bush senior übernehmen sollte.

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Das FBI befragte Kollegen, Freunde, Angehörige und Nachbarn von Jobs - und bekam nicht nur schmeichelhafte Auskünfte über den langjährigen Chef des US-Computergiganten. Jobs wird von den Befragten, deren Namen geschwärzt wurden, als „willensstark, eigensinnig, fleißig und getrieben“ und sogar als „Genie“ beschrieben. Einige sagten jedoch auch, dass er manchmal die Unwahrheit sage und „die Realität verdrehe“, um seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig wird er im Umgang mit anderen Menschen als sehr ehrlich und aufrichtig beschrieben.

Steve Jobs - Stationen seines Lebens

  • Der Visionär

    56 Jahre alt ist Steve Jobs geworden, dann starb der Apple-Gründer im Kreise seiner Familie. Ein Überblick über wichtige Stationen im Leben und in der beruflichen Laufbahn des Computer-Visionärs.

  • 1955:

    Stephen Paul Jobs kommt am 24. Februar zur Welt.

  • 1972:

    Jobs schreibt sich im Reed College in Portland im US-Staat Oregon ein, bricht das Studium aber nach einem Semester ab.

  • 1974:

    Jobs arbeitet für den Videospiele-Hersteller Atari und besucht zusammen mit seinem wenige Jahre älteren Schulfreund Steve Wozniak Treffen des Homebrew Computer Clubs.

  • 1976:

    Der 1. April ist die Geburtsstunde des Unternehmens Apple Computer, nachdem Wozniak und Jobs in einer Garage im Silicon Valley einen Prototypenbauten. Der Apple I kommt im Sommer für einen Preis von 666,66 Dollar auf den Markt.

  • 1977:

    Apple wird als Aktiengesellschaft eingetragen und stellt den Apple II vor, den ersten Heimcomputer, der Farbgrafiken generieren kann. Er bringt dem jungen Unternehmenden Durchbruch und einen Jahresumsatz von einer Million Dollar.

  • 1978:

    Jobs' Freundin Chrisann Brennan bringt die gemeinsame Tochter Lisa zur Welt.

  • 1979:

    Jobs besucht das Unternehmen Xerox und zeigt sich beeindruckt von einem Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche.

  • 1980:

    Apple geht an die Börse.

  • 1982:

    Der Jahresumsatz steigt auf eine Milliarde Dollar.

  • 1983:

    Der Computer Lisa kommt auf den Markt, die Produktion wird aber nach nur zwei Jahren wieder eingestellt. Jobs wirbt für den Posten des Apple-CEOs John Sculley von Pepsico ab.

  • 1984:

    Der Macintosh Computer kommt auf den Markt.

  • 1985:

    Es kommt zu einem Zerwürfnis zwischen Jobs und Sculley, das zu Jobs' Rücktritt führt. Auch Wozniak verlässt das Unternehmen.

  • 1986:

    Jobs gründet das Computerunternehmen Next und kauft das Trickfilmstudio Pixar für zehn Millionen Dollar.

  • 1989:

    Der erste NeXT-Computer geht für eine Preis von 6.500 Dollar in den Verkauf.

  • 1991:

    Apple und IBM gehen eine Kooperation zur Entwicklung neuer Microprozessoren und Software ein. Apple stellt das PowerBook vor.

  • 1993:

    Apple stellt den Newton vor, einen tragbaren Computer. Das Unternehmen rutscht in die roten Zahlen, und CEO Sculley wird vom bisherigen Apple-Präsidenten Michael Spindler abgelöst.

  • 1994:

    Apple stellt den Power Macintosh vor.

  • 1995:

    Die ersten Mac-Klone gehen in den Handel. Microsoft gibt Windows 95 heraus. Apple steht unter starkem Druck der Konkurrenz. Pixar bringt „Toy Story“ in die Kinos, den erste vollständig computeranimierten Film. Pixar geht an die Börse.

  • 1996:

    Apple kauft Jobs' Unternehmen Next für 430 Millionen Dollar.

  • 1997:

    Steve Jobs kehrt zu Apple als Berater und bald als De-Facto-Chef zurück. Die Mac-Klones werden eingestellt.

  • 1998:

    Apple kehrt in die Gewinnzone zurück und stellt den iMac vor.

  • 2000:

    Jobs wird CEO von Apple.

  • 2001:

    Verkaufsstart des ersten iPods.

  • 2003:

    iTunes wird mit 200.000 Songs für jeweils 99 Cent zum Herunterladen wird freigeschaltet. In der ersten Woche werden eine Million Songs verkauft. - 2004: Jobs unterzieht sich wegen seiner Krebserkrankung einer Bauchspeicheldrüsen-Operation.

  • 2005:

    Die iPod-Produktlinie wird um einen iPod-Nano erweitert und einen iPod, der Videos abspielen kann.

  • 2006:

    Verkauf von Pixar an Disney für 7,4 Milliarden Dollar. Jobs wird Disneys größter Einzelaktionär.

  • 2007:

    Das iPhone kommt auf den Markt. Menschenmassen warten in der Nacht vor dem Verkaufsstart vor den Geschäften, um eines der ersten Telefone zu erwerben.

  • 2008:

    Jobs zerstreut nach Medienberichten über seinen Tod Zweifel an seiner Gesundheit „Die Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben“, sagt er in Anspielung auf ein Zitat von Mark Twain.

  • 2009:

    Jobs erklärt seinen deutlich sichtbaren Gewichtsverlust mit einem behandelbaren hormonellen Ungleichgewicht und bekräftigt, Apple weiterhin zu führen. Im selben Jahr unterzieht er sich einer Lebertransplantation.

  • 2010:

    Das iPad wird zu einem Renner: 15 Millionen Exemplare gehen in nur neun Monaten über den Ladentisch. Mit dem iPad wird die neue Kategorie der Tablet-Computer begründet.

  • 17. Januar 2011:

    Jobs kündigt einen befristeten Ausstieg aus dem Tagesgeschäft aus gesundheitlichen Gründen an, hält aber an seinem Amt als CEO fest und stellt fest, dass er an strategischen Entscheidungen weiterhin beteiligt ist.

  • 24. August 2011:

    Apple veröffentlicht eine Erklärung, nach der Jobs als CEO zurücktritt und in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselt.

  • 6. Oktober 2011:

    Apple verkündet den Tod von Steve Jobs.

Jobs wurde für die Sicherheitsüberprüfung auch selbst befragt - nachdem dem FBI zunächst mitgeteilt worden war, dass er drei Wochen lang gar keine Zeit habe und dann auch nur für eine Stunde. In der Befragung gab er unter anderem an, als Schüler und Student mit Marihuana, Haschisch und LSD experimentiert zu haben. Außerdem wird in der Akte auch seine Beziehung zu seiner Tochter aus einer vorehelichen Beziehung vermerkt, die er anfangs nicht unterstützt habe.

Zitate Steve Jobs wollte Android „vernichten“

  • Zitate: Steve Jobs wollte Android „vernichten“
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Aus den Akten geht auch hervor, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe „Top Secret“ hatte, sowie die Geschichte von einer Bombendrohung, mit der 1985 unter anderem vom Apple-Gründer eine Million Dollar erpresst werden sollte.

  • 11.02.2012, 11:46 Uhrfreelobotomyforyou@yahoo.com

    ABDUCTIONS / FORCED BRAIN ELECTRODE-CHIP IMPLANTS / BLACKLISTING / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / HUMAN EXPERIMENTATION / MK-ULTRA BRAINWASHING AND ASSASSINATIONS AGAINST WHITE(under "NAZI" lie) CIVILIAN POPULATION TODAY IN 2011/2012 ACROSS THE EUROPE AND NORTHERN AMERICA!

    VISIT ALL NEW http://notethicsbutbutchery.blogspot.com/ OR WHOLE STORY http://myshortbiography.blogspot.com/

  • 10.02.2012, 21:19 UhrGeorges_Pequito

    Was soll das? Was Steve geschaffen hat wird erst in einigen Jahren zu bewerten sein. Die FBI muss Ihm dankbar sein.

  • 10.02.2012, 18:58 UhrAnonymer Benutzer: General-Investigation

    Und was soll uns diese Meldung nun vermitteln? Das S.J. ein ganz besonderer Held war, als besonders zuverlässig galt oder das man Ihn sehr gut für eigene Zwecke hätte nutzen können, weil er seine Telefone so technisch ausgerüstet hat, das jederzeit ein Abhören und Orten möglich gewesen wäre oder sogar ist?

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