
FRANKFURT. Josef Ackermann hat dieses Wochenende in der Schweiz verbracht. Zu Hause. Dort, wo sie ihn bewundern. Wo ihn manche "den Sepp" nennen und ihn als Ausnahmebanker in eine Reihe stellen mit dem Ausnahmesportler Roger Federer und der Ausnahmekünstlerin Pipilotti Rist. Wo sie ihn nicht wie in Deutschland mit falscher Kumpelhaftigkeit "Joe" rufen, um ihn im gleichen Atemzug mit Worten zu prügeln. Wo sie ihn nicht jedes Mal falsch verstehen, wenn er nichts anderes sagt als die Wahrheit.
Die Wahrheit hat Josef Ackermann am vergangenen Donnerstagabend in Berlin gesagt, als es in Maybrit Illners Talksendung um die Kraft Griechenlands ging, seine Schulden zurückzuzahlen. "Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, wage ich zu bezweifeln", stellte er fest. Was in den 72 Stunden darauf folgte, war eine jener Lawinen der Entrüstung, wie sie nur die Berliner Republik lostreten kann.
Die Feststellung, deren Inhalt an den Finanzmärkten seit Monaten Allgemeingut ist und dort dafür sorgt, dass Kreditausfallversicherungen für griechische Staatsanleihen auf ein Rekordniveau gestiegen sind, fand Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle "überraschend". In einem eilig verfassten Interview setzt er - einmal in Fahrt - noch nach: "ungewöhnlich" und "ärgerlich" seien die Äußerungen.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast, nicht so sehr mit der Materie, dafür aber umso mehr mit den politischen Umgangsformen vertraut, schlug in die gleiche Kerbe. Sie forderte die "Entlassung Ackermanns als Chefberater" von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dass das nicht möglich ist, weil Ackermann von der Deutschen Bank und nicht vom Kanzleramt bezahlt wird, war Frau Künast im Eifer des Gefechts glatt entgangen.
Berlin leidet in Sachen Ackermann unter einer Gruppenpsychose
Eine Störung, die mit einem zeitweiligen Verlust des Realitätsbezugs einhergeht, heißt in der Fachwelt Psychose. Berlin leidet in Sachen Ackermann unter einer Gruppenpsychose. Ausgelöst wurde sie vor langer Zeit: am 21. Januar 2004. Josef Ackermann wartet an diesem Tag im Düsseldorfer Landgericht auf den Beginn des Mannesmann-Prozesses, bei dem es um möglicherweise strafbare, überhöhte Abfindungen für Manager geht, die der Deutsche-Bank-Chef als Mannesmann-Aufsichtsrat mit abgesegnet hat. Weil die Richterin zu spät kommt, stehen er und die anderen Angeklagten 40 Minuten lang im Sitzungssaal, umringt von Fotografen.
Zur "Oberpsychopathin" Renate K. fällt mir ein Spruch von Dieter Nuhr ein: Keine Ahnung?! Einfach mal die F..... halten!
ich wünschte mir, es gäbe auch Politiker vom Schlage Josef Ackermanns, die die Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist, sagen. Des weiteren schließe ich mich der Meinung von Melanie Gatzke gern an. Feierabend für diese karriereorientierte, kompetenzlose berliner Lügen- und Psychopathenregierung.
Leute was wollt ihr denn?
Sollte sich der gute Mann hinstellen und behaupten, was nicht stimmt? Egal wie man zu ihm steht, er sagte , was gesagt werden musste. Es wird höchste Zeit , dass jemand die Lügenparade unterbricht und das Lügen wenigsten einmal unterbricht. Griechenland kann und wird nie können- was man erwartet. Also, darauf einstellen, das Geld "kann" - wird- wahrscheinlich weg sein,
Respekt, dass Joe als einziger den Mut hatte, die Wahrheit zusagen. Er hatte wohl einen anderen Auftrag von der Reg.Mutti bekommen. Da wird er bei Merkel aber bald seinen Hut nehmen müssen, wie alle, die nicht gepurt haben. Doch, was juckt das Ackermann? Gar nichts.Der hat doch ganz andere Möglichkeiten.
Alle anderen träumen doch immer noch- oder sie lügen noch dümmer brutaler, als wir ahnen.
Macht doch endlich klar Schiff, das Wasser steht doch schon bis zum Hals. in Kürze läuft es euch in den Mund. Dann ist Schluss mit Lustig.
Hallo Freunde . . . .
Warum lassen wir diese Menschen nicht in Ruhe ?
ich hab einen heißen Tipp für alle, die im Jahr unter 4.500 brutto verdienen ! Kam auf WDR TV
ich werde ihn mit Euch teilen, wie sitzen ja alle im selben boot. Und . . . “Die Regierung, banken, Großindustriellen, und Millionäre, müssen sich ihr eigenes “Süppchen” kochen.
Da ist es “Wurst” (LOL) was sie uns erzählen wollen.
Der WDR hat es zwar im Fernsehen gebracht, aber es ist irgendwie unter gegangen.
ich bin aber Sozial und denke auch an Familien und meine Mitmenschen. immer einen Schritt voraus! Auch für: Rentner - Frauen - Kinder - Arme - und Harzer.
Hier haben alle eine neue Zukunft. “DANK WDR “ . . und hier der Link
http://www.wdr.de/programmvorschau/object4broadcast.jsp?broadcastid=3373967
tschüß
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