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Krankenkasse: Barmer-Chef fordert Klinikschließungen

Der Chef der Krankenkasse Barmer fordert in einem Zeitungs-Interview, dass in Deutschland dringend einige Krankenhäuser geschlossen werden müssten. Die medizinische Versorgung, findet er, sollte öfter ambulant erfolgen.

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Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK: „Wir leisten uns Strukturen, die größer und teurer sind als in anderen Ländern.“ Quelle: dpa
Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK: „Wir leisten uns Strukturen, die größer und teurer sind als in anderen Ländern.“ Quelle: dpa

Der Chef der größten Krankenkasse Barmer GEK, Christoph Straub, hat sich für eine Schließung von Kliniken ausgesprochen. „Es gibt heute zu viele Krankenhäuser und vor allem zu viele Krankenhausbetten“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Wir leisten uns Strukturen, die größer und teurer sind als in anderen Ländern.“

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Straub sprach sich außerdem dagegen aus, den Krankenhäusern den Sparbeitrag aus der Gesundheitsreform zu erlassen. „Es ist nicht sinnvoll, die Sparmaßnahmen im Krankenhausbereich zurückzunehmen und teure Krankenhausstrukturen einfach aufrechtzuerhalten.“ Das traditionelle Nebeneinander von Krankenhäusern und Arztpraxen müsse sich ändern. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung solle viel häufiger ambulant erfolgen oder während kurzer Aufenthalte im Krankenhaus. „Dabei müssen niedergelassene Ärzte und angestellte Krankenhausärzte sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen erbringen können“, sagte Straub.

Er forderte eine „einheitliche Vergütung für bestimmte medizinische Leistungen, die ambulant und stationär erbracht werden“. Nach seinen Vorstellungen sollte es weniger traditionelle Kliniken und mehr „ambulant-stationäre Einheiten“ auf dem Land und in Ballungsräumen geben.

8 Kommentare

  • 02.01.2012, 09:54 UhrAnonymer Benutzer: Ende

    P.S.So ein Opfer das zu Hause einen verrückten gewalttätigen Vater - sonstiges Familienmitglied sitzen hat - geht nicht nur rein monatelang in eine Klinik - und in Rente - sondern
    wird natürlich auch noch "betreut" was mit weiteren Kosten
    verbunden ist und weiteren Verrücktheiten und Irrsinn ohne gleichen. WAHNSINN das ganze Gesundheitssystem seit 1992.

  • 02.01.2012, 09:40 UhrAnonymer Benutzer: Ende

    So wie ich die Ärzte kenne, haben die dann 1-2- Betten in ihren Praxen - es entstehen dann kleine Privatkliniken.
    Heutzutage entlassen Krankenhäuser doch schnell nach Geburten
    Operationen. Sie lassen die Patienten früh aufstehen und auch nach Brüchen müssen sie schnell wieder gehen lernen.
    Was Monatelang die Patienten hält und einsperrt sind diese
    psychiatrischen Kliniken und das bringt überhaupt nichts -
    wenn vorher nicht draußen eine Änderung in die Wege geleitet worden ist. - Wann immer etwas nicht stimmt ...
    soll das Opfer weg/verschwinden - der Aggressor bleibt -
    und dann rein / raus - und das rein > Monate lang. Was
    völlig sinnlos ist. Auch gesundheitsschädlich/Kreislauf ..
    ohne Bewegung. Menschen werden zu Pat. die weder gesehen
    noch untersucht noch gesprochen werden. - Die Stadt braucht Geld - also rein mit allen in die Klinik. Das ist verrückt.
    Das Individuum verliert sein aktives Leben. Kann in Rente.

  • 02.01.2012, 06:31 UhrAnonymer Benutzer: Contra

    Das ist eine Idee - damit kann man sich als Newcomer profilieren - das bringt aber auch keine echte Ersparnis -
    Die Befürchtung ist eher das die Versorgung nicht gewährleistet ist. SINNVOLLER wäre TRANSPARENZ und KONTROLLE auf ALLEN GEBIETEN - die MENSCHEN als MÜNDIGE BÜRGER zu begreifen- d.h. sie gegenzeichnen zu lassen in allem - auch und vor allem bei AMT und BEHÖRDEN und in KLINIKEN. - Prophylaxe ist auch: Betrügereien zu verhindern

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