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Melody Harris-Jensbach: Frau mit Esprit

Der Chef der Modekette Esprit, Ronald van der Vis, ist angetreten, um die Marke zurück zu ihren Wurzeln zu führen. Den Anspruch unterstreicht er jetzt damit, dass er Melody Harris-Jensbach zurückholt.

Melody Harris-Jensbach Quelle: Pressebild
Melody Harris-Jensbach Quelle: Pressebild

DüsseldorfDie Koreanerin, Harris-Jensbach, mit amerikanischem Pass wird in Zukunft die neu gebündelte Produktentwicklung bei Esprit leiten und auch für die Vergabe von Lizenzen zuständig sein. Damit ist die Mode-Managerin dafür verantwortlich, der Marke Esprit wieder ein modischeres, hochwertigeres und konsistenteres Aussehen zu geben. Mit diesem Kurs will van der Vis den stagnierenden Umsatz wieder ankurbeln und verlorenes Vertrauen in die Marke wettmachen.

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Harris-Jensbach kennt sich mit Mode aus. Von 2007 bis zum Sommer 2011 war sie Vizechefin beim Sportartikler Puma. Hier hat sie sich Hoffnungen auf den Chefposten gemacht, war aber nicht zum Zuge gekommen. Nach der Benennung des fast 20 Jahre jüngeren Franz Koch verließ die 50-Jährige den Konzern.

Bei Esprit in Ratingen betritt die Managerin vertrauten Boden: Sie arbeitete hier vor ihrem Puma-Engagement bereits neun Jahre, zuletzt als Chefin des Bereichs Freizeitmode für Damen, dem Kernbereich der Marke. An diese Zeit wolle sie nun anknüpfen, teilte Esprit gestern mit. "Melodys Produkt- und Designstrategie hat mitgewirkt an der erfolgreichen Entwicklung von Esprit bis 2007", erklärte van der Vis.

Neben der Branchenerfahrung bringt Harris-Jensbach, die seit einem Vierteljahrhundert in Deutschland lebt, auch theoretisches Rüstzeug mit: Angefangen hat ihre Karriere mit einem Design-Studium in New York. Ausgerechnet aus den USA aber zieht sich Esprit gerade wegen Erfolglosigkeit zurück.

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