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Ölkonzern: Ermittlungen gegen Eni-Chef Scaroni wegen Korruption

Knapp 200 Millionen Euro Bestechungsgelder sollen der Ölkonzern Eni und eine Tochterfirma an algerische Politiker verteilt haben, um an einen Milliardenauftrag zu kommen. Gegen den Eni-Chef laufen nun die Ermittlungen.

Paolo Scaroni steht unter Korruptionsverdacht. Quelle: ap
Paolo Scaroni steht unter Korruptionsverdacht. Quelle: ap

RomGegen den Chef des italienischen Ölkonzerns Eni, Paolo Scaroni, sind Ermittlungen wegen des Verdachts der Korruption eingeleitet worden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mailand gegen Eni und die Tochterfirma Saipem. Sie sollen Bestechungsgelder in Höhe von knapp 200 Millionen Euro an algerische Politiker gezahlt haben. Hintergrund sei die Vergabe eines Auftrages in Algerien mit einem Volumen von insgesamt 11 Milliarden Dollar (rund 8,12 Milliarden Euro).

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„Wir haben absolut nichts damit zu tun“, sagte Scaroni der Nachrichtenagentur Ansa. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben von Ansa gegen acht Mitarbeiter, neben Scaroni seien auch andere aktuelle und frühere Manager von Eni und Saipem betroffen. Ermittler hätten am Donnerstag Büroräume der beiden Firmen sowie das Privathaus von Scaroni in Rom durchsucht.

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