Köpfe

_

Ölkonzern: Ermittlungen gegen Eni-Chef Scaroni wegen Korruption

Knapp 200 Millionen Euro Bestechungsgelder sollen der Ölkonzern Eni und eine Tochterfirma an algerische Politiker verteilt haben, um an einen Milliardenauftrag zu kommen. Gegen den Eni-Chef laufen nun die Ermittlungen.

Paolo Scaroni steht unter Korruptionsverdacht. Quelle: ap
Paolo Scaroni steht unter Korruptionsverdacht. Quelle: ap

RomGegen den Chef des italienischen Ölkonzerns Eni, Paolo Scaroni, sind Ermittlungen wegen des Verdachts der Korruption eingeleitet worden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mailand gegen Eni und die Tochterfirma Saipem. Sie sollen Bestechungsgelder in Höhe von knapp 200 Millionen Euro an algerische Politiker gezahlt haben. Hintergrund sei die Vergabe eines Auftrages in Algerien mit einem Volumen von insgesamt 11 Milliarden Dollar (rund 8,12 Milliarden Euro).

Anzeige

„Wir haben absolut nichts damit zu tun“, sagte Scaroni der Nachrichtenagentur Ansa. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben von Ansa gegen acht Mitarbeiter, neben Scaroni seien auch andere aktuelle und frühere Manager von Eni und Saipem betroffen. Ermittler hätten am Donnerstag Büroräume der beiden Firmen sowie das Privathaus von Scaroni in Rom durchsucht.

  • Die aktuellen Top-Themen
Bevorstehende EZB-Aufsicht: Deutsche Banken sollen an Rentabilität arbeiten

Deutsche Banken sollen an Rentabilität arbeiten

Einen Monat bevor die EZB die Aufsicht über die größten Banken in der Euro-Zone übernimmt, fordert Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret deutsche Geldhäuser auf, mehr an ihrer Rentabilität zu arbeiten.

Josef Ackermann im Handelsblatt-Magazin: „Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

„Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

Der Ex-Chef der Deutschen Bank zeigt sich nach seinem Abschied aus der Finanzwelt selbstkritisch. In der Finanzkrise seien moralische Grundsätze über Bord geworfen worden, sagt Ackermann. Er habe es nicht ändern können.

Atom-Moratorium: Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Der Energiekonzern Eon fordert 380 Millionen Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Hintergrund sind entgangene Gewinne wegen der Abschaltung von zwei Kernkraftwerken während des dreimonatigen Atom-Moratoriums.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.