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Diskussion: Kommentare zu: Vorstandsgehälter werden begrenzt

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 05.02.2013, 15:18 UhrRumpelstilzchen

    Immerhin ein Anfang, aber er genügt nicht! Die Vorstandsbezüge sollten wenigstens beim 100fachen des niedrigsten Gehalts liegen - und selbst das scheint mir noch fragwürdig. Kann ein einzelner Mensch das hundertfache dessen leisten, was ein einfacher Mitarbeiter verdient?

  • 05.02.2013, 15:36 Uhresm

    hey cool, in dtl. wird wieder aktiv über wirtschaftliche spielregeln nachgedacht. 20 jahre blind den amis hinterhergelaufen wirds endlich zeit wieder zu einem vernünftigen balancierten wirtschaftssystem zurückzukehren.

    wenn wir jetzt noch verstehen, dass wir im vgl. zu usa und schweden überbevölkert sind und deshalb human resources zuhauf haben, dann ist viel gewonnen. nie war es einfacher fachkräfte mit hilfe des internets umzuschulen!!

  • 05.02.2013, 15:59 UhrRene

    Ich bin absolut gegen staatlichen Dirigismus bei Preisen. Aber die Vorstandsgehälter sind unmoralisch hoch.

  • 05.02.2013, 16:30 Uhrpoopinger

    Ich waer sogar fuer ne flaechendeckende Lohnspanne von 1-10. Der Reichste in D kann 'nur' 10 mal soviel verdienen wie der Aermste

  • 05.02.2013, 17:53 UhrDLandwehr

    Die Vergütungen sollten begrenzt werden auf rd. 2 Mio Eur und nur durch qualifizierten Beschluss z.B. 2/3 Mehrheit der Eigentümer, d.h. Hauptversammlung, für das abgelaufene Geschäftsjahr erhöht werden können. Der Aufsichtrat einer heutigen AG ist durchsetzt von Vertretern auf der Kapitalseite, die meist selbst Vorstände sind oder waren. Es gibt hier einen klaren Interessenskonflikt. Vor dem Chrysler Erwerb duch Daimler waren die maximalen Vorstandsgehälter etwa in der Höhe des heutigen Commerzbank-Vorstandes, ca. 1 Mio DM. Danach hat man sich rundum die Taschen vollgemacht. Dies betrifft auch die Aufsichtsratsvergütungen. Das Argument der Wettbewerbsfähigkeit ist ein Schutzargument, da nur ausnahmsweise deutsche Vorstände z.B. in den USA eine Chance hatten bzw. haben, z.B. Kleinfeld.
    DLandwehr

    • 05.02.2013, 18:34 UhrSigip

      Ich kann Landwehr nur unterstützen.
      Wir Aktionäre sollten unseren Politikern auf die Füße treten.
      Alle Vorstandsgehälter müssen verbindlich von der Hauptversammlung genehmigt werden.
      Es ist doch absurd, wenn bei der Deutschen Bank
      3,4 Milliarden an Boni ausgeschüttet werden und die Aktionäre erhalten insgesamt 700 Millionen

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