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Royal Bank of Scotland: Aufsichtsratschef verzichtet auf Millionen-Bonus

Die Royal Bank of Scotland wurde größtenteils verstaatlicht, und trotzdem sollten hohe Boni gezahlt werden. Doch nun verzichtet Aufsichtsratchef Philip Hampton auf seine Sonderzahlung in Millionenhöhe.

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Die Royal Bank of Scotland wurde zum großen Teil verstaatlicht. Quelle: AFP
Die Royal Bank of Scotland wurde zum großen Teil verstaatlicht. Quelle: AFP

Der Aufsichtsratschef der zum größten Teil verstaatlichten Royal Bank of Scotland (RBS), Philip Hampton, verzichtet auf einen Bonus von 1,4 Millionen Pfund (1,7 Millionen Euro). Das teilte die Bank am Samstag mit, einen Tag nachdem eine Millionenauszahlung an Vorstandschef Stephan Hester für Aufruhr gesorgt hatte. Hampton werde die insgesamt 5,17 Millionen Anteile, die ihm beim Antritt seiner Stelle 2009 zugesagt worden seien, nicht bekommen, hieß es von RBS.

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Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass Hester in diesem Jahr einen Bonus von fast eine Million Pfund erhält. Hester bekomme 3,6 Millionen Aktien der Bank als Bonusleistung - das entspreche derzeit 963.000 Pfund, hatte RBS erklärt. Premierminister David Cameron sagte am Samstag, es sei Hesters eigene Entscheidung, ob er das Geld annehme oder nicht. Cameron hatte zuvor erklärt, ein Bonus von mehr als einer Million Pfund sei aus Sicht der Regierung nicht akzeptabel.

Hester war am Niedergang der RBS im Jahr 2008 nicht beteiligt. Sie befindet sich zu 83 Prozent im Staatsbesitz und hat in den vergangenen drei Jahren rund 50.000 Stellen gekürzt. RBS hatte sich mit der Übernahme der niederländischen ABN Amro übernommen. In den Jahren 2008 bis 2010 lief ein Verlust von 29 Milliarden Pfund auf, für die der britische Steuerzahler geradestehen musste.

1 Kommentar

  • 28.01.2012, 16:43 UhrAnonymer Benutzer: norbert

    Stellen kürzen und sich dann einen kräftigen Schluck aus der Pulle genehmigen ...
    Die haben gar keine Angst ...

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