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Volkswagens Aufsichtsratschef: Bundesgerichtshof erhört Piëch nicht

VW-Patriarch Ferdinand Piëch kann sich vor Gericht nicht weiter gegen den Vorwurf wehren, in der Übernahmeschlacht mit Porsche Aufsichtsratspflichten verletzt zu haben. Er scheitert mit einer Nichtzulassungsbeschwerde.

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (Archiv). Quelle: dpa
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (Archiv). Quelle: dpa

StuttgartDie Porsche-Mutter SE kann sich nicht weiter vor Gericht gegen eine Entscheidung des Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) wehren, wonach VW-Patriarch Ferdinand Piëch seine Aufsichtsratspflichten bei dem schwäbischen Konzern verletzt hat. Der Bundesgerichtshof wies eine sogenannte Nichtzulassungsbeschwerde zurück, wie eine BGH-Sprecherin am Dienstag auf dpa-Anfrage sagte.

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Die Porsche-Holding war damit gegen eine Entscheidung des Stuttgarter Oberlandesgerichts (OLG) vorgegangen, laut der Piëch 2009 während der Übernahmeschlacht von VW und Porsche seine Pflichten als Aufsichtsrat der Porsche-Holding verletzt hat.

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Hintergrund sind Äußerungen Piëchs aus dem Jahr 2009. Im Gespräch mit Journalisten hatte Piëch damals nach Überzeugung des OLG sinngemäß gesagt, er habe sich keine Klarheit über die Risiken der Optionsgeschäfte von Porsche verschaffen können und wisse nicht, wie hoch sie seien. Das bewerteten die Richter im Februar 2012 als „schwerwiegende Pflichtverletzung“. Eine Revision ließen sie damals nicht zu. Dagegen legte der Porsche-Mutterkonzern (PSE) Beschwerde ein. Auch Piëch hatte sich umgehend zur Wehr gesetzt und erklärt: „Eine Pflichtverletzung meinerseits kann ich (...) nicht sehen.“

Der BGH wies die Beschwerde nun mit der Begründung zurück, der Rechtsstreit habe weder „grundsätzliche Bedeutung“ noch erfordere er eine Entscheidung „zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung“. Die PSE erklärte, der Beschluss werde gründlich analysiert. „Dabei wird es auch darum gehen, auf welchem Wege die Rechtsposition, dass keinerlei Pflichtverletzung vorliegt, anderweitig geltend gemacht werden wird.“

Ferdinand Piëch - Das Leben des Autozaren

  • 1937 - Geburt in Wien

    Ferdinand Piëch wird am 17. April 1937 in Wien als drittes von vier Kindern des Rechtsanwalts Anton Piëch geboren. Sein Vater ist während des Zweiten Weltkriegs Geschäftsführer des Volkswagenwerkes in Wolfsburg. Seine Mutter ist Louise Porsche, die Tochter des Autopioniers und Porsche-Gründers Ferdinand Porsche (1875-1951), der 1933 den legendären VW-"Käfer" und später den Auto-Union-Rennwagen entworfen hatte.

  • 1952 bis 1962 - Ausbildung zum Autobauer

    Piëch besucht zunächst Schulen in Zell am See und zwei Jahre eine Salzburger Realschule. 1952 schickt ihn seine Mutter auf das Internat Zuoz im Schweizer Engadin. Nach der Matura dort studiert er ab 1958 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich Maschinenbau mit Schwerpunkt Gas- und Dampfturbinen. Dort begeistert sich der zuvor wegen Legasthenie nur mäßige Schüler für Technik, erst für den Flugzeugbau, dann für Autos. 1962 graduiert er mit einer Arbeit über Formel-1-Motoren zum Dipl.-Ing.

  • 1963 bis 1972 - Karrierebeginn bei Porsche

    Seine berufliche Laufbahn beginnt Piëch am 1. April 1963 bei der damaligen Porsche KG in Stuttgart-Zuffenhausen. Den renommierten Hersteller exklusiver Rennautos hatte sein Onkel Ferdinand ("Ferry") Porsche jr. nach 1945 aus dem früheren Volkswagen-Entwicklungswerk aufgebaut. Piëch arbeitet zunächst im Bereich Motorenversuch, übernimmt 1966 die Leitung der Versuchsabteilung und Anfang 1968 den Bereich Entwicklung. Damals entwirft er den Porsche 917. 1971 wird Piëch technischer Geschäftsführer der KG. Die Familienzweige Porsche und Piëch wandelten die KG 1972 in die Dr.-Ing. h. c. F. Porsche AG um, alle Familienmitglieder schieden aus dem operativen Geschäft aus. Nach dem Ausscheiden bei Porsche entwickelte Piëch 1972 als freier Ingenieur für die Daimler-Benz AG Grundlagen für einen Fünfzylinder-Dieselmotor.

  • 1973 bis 1988 - Aufstieg bei Audi

    Im August 1972 tritt Piëch in die Audi NSU Auto Union AG ein, die nachmalige Audi AG im oberbayerischen Ingolstadt. Er bleibt bis Ende 1992 und prägt die Neuausrichtung von Audi entscheidend mit. Piëch übernimmt zunächst die Hauptabteilung für Sonderaufgaben der technischen Entwicklung. Schon 1973 wird er Bereichsleiter für den Gesamtversuch und 1974 Entwicklungschef sowie Bereichsleiter Aggregatentwicklung im VW-Werk Wolfsburg. 1975 rückt er in den Audi-Vorstand auf und verantwortet dort den Geschäftsbereich Technische Entwicklung. Zu den von ihm vorangetriebenen Innovationen gehören der 5-Zylinder-Ottomotor, der Abgas-Turbolader-Motor mit Ladeluftkühlung, die Sicherheitsleichtbauweise, die ausgefeilte Aerodynamik und der permanente Allradantrieb. Überdies stellt er die vollverzinkte - und damit "lebenslang" rostfreie - Karosserie vor. 1983 rückt Piëch zum stellvertretenden Vorstandschef auf und gilt als Favorit für die Nachfolge von Audi-Chef Wolfgang Habbel.

  • 1988 bis 1993 - Konzernchef bei Audi

    Obwohl ihm wegen seines kompromisslosen Führungsstils wieder Skepsis entgegenschlägt, wird Piëch zum 1. Januar 1988 Vorstandsvorsitzender von Audi. Als Audi-Chef forciert er weitere Innovationen, leitet aber auch Kostensenkungsprogramme ein, die bereits 1989 zu deutlichen Ergebnisverbesserungen führen. Beim Konjunktureinbruch ab 1991 setzt Piëch nicht nur auf Rationalisierungen, sondern leitet auch die Ausarbeitung einer erst unter seinen Nachfolgern vollendeten neuen Modellpalette ein, die geschickt den mittlerweile erreichten technologischen Standard mit emotionalem Design verbindet. 1992 verzeichnet Audi zwar angesichts der weltweiten Konjunkturschwäche einen Nachfragerückgang und einen Umsatz von rund 15,6 Milliarden DM, legt aber mit einem Gewinn von 508 Millionen DM ein gutes Vorsteuerergebnis hin.

  • 1993 bis 1994 - Schwieriger Einstieg bei VW

    Im Januar 1993 wird der damalige VW-Aufsichtsrat Piëch zum neuen Konzernchef berufen. Für die Nachfolge hatte sich Piëch durch seine Ergebnisse bei Audi empfohlen. Dass sich der Aufsichtsrat für ihn und nicht für den ebenfalls gehandelten VW-Markenvorstand Daniel Goeudevert entscheidet, liegt nicht zuletzt an der Piëch zugetrauten Härte, dringend notwendige Reformen durchzusetzen. Die damalige Konjunkturschwäche hatte bei VW die schlechte Rendite, eine zu teure und wenig innovative Herstellung und die immer höheren Kosten für die Konzerntöchter ans Licht gebracht. Piëch baut die Führungsebene ebenso rigoros um wie eine mehrjährige Sanierung und eine grundlegende Neuausrichtung. 1993 schreibt Volkswagen einen existenzbedrohenden Verlust von 1,8 Milliarden DM, 1994 fällt schon wieder ein kleiner Jahresüberschuss (150 Millionen DM) an.

  • 1994 bis 1999 - Plattformstrategie und Rationalisierungen

    Durch die 1993 begonnene Plattform-Strategie erreicht Piëch Einsparungen in der Produktion und stellt eine höhere Qualität der Pkws der Töchtermarken sicher. Der Strategie entsprechend baut der Konzern auf dasselbe Chassis unterschiedliche Modelle verschiedener Marken. Ebenso wichtig für die Rationalisierungsbemühungen ist die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells, der Vier-Tage-Woche ohne Massenentlassungen, aber auch ohne Lohnausgleich. Bei der Umsetzung dieser Schritte erweist sich die Verpflichtung des Spaniers José Ignacio López in den Vorstand als wirkungsvoll; Piëch wirbt diesen im März 1993 vom Branchenführer General Motors (GM) ab. López trägt dazu bei, eingefahrene Abläufe aufzubrechen und die Kostenstruktur deutlich zu verbessern. López sorgt durch seinen Wechsel aber auch für erhebliche Turbulenzen. Wegen Diebstahls interner GM-Dossiers und angeblicher Industriespionage stellt GM einen Strafantrag gegen den Topmanager. Durch Vermittlung von VW-Aufsichtsratschef Klaus Liesen wird die Kontroverse im Januar 1997 gegen eine Zahlung von 100 Mio. Dollar an GM und den langfristigen Bezug von GM-Autoteilen für eine Mrd. Dollar außergerichtlich beigelegt.

  • 1993 bis 2002 - Aufbau der Tochterfirmen

    Bei den weiteren Konzernmarken muss Piëch teilweise ganz unterschiedliche Situationen berücksichtigen. Als verlustreich erweist sich lange die 1986 erworbene spanische Seat, deren Verlust den Gesamtkonzern 1993 (2,2 Mrd. DM) den Gesamtkonzern in die roten Zahlen zerrt. Nach mehrfachem Wechsel an der Spitze gilt Seat 2000 zwar noch nicht als profitabler, aber wettbewerbsfähiger Anbieter mit einer Jahresproduktion von 490.000 Autos. Piëch setzt den bei der tschechischen Škoda begonnenen Einstieg fort und erhöht den Anteil im Jahr 2000 auf 100 Prozent. 1991 produziert Skoda 180.000 Autos, im Jahr 2000 sind es schon 380.000. Der Erfolg von Audi setzt sich mit der neuen Modellreihe (A2, A3, A4, A6, A8) sowie den sportlichen TT-Modellen fort, wenngleich Piëch keine zu starke Firmenspitze zulässt und Audi zuletzt wieder eng an den Konzern anband. Im Geschäftsbereich VW-Nutzfahrzeuge verbesserte Piëch im Jahr 2000 die Präsenz im Markt für schwere Lkw durch den Kauf von 34 Prozent der Stimmrechte am schwedischen Hersteller Scania.

  • 2000 - Neuorientierung in der Produktion

    In der Produktion setzte Piëch ab 2000 eine Neuorientierung anstelle der Plattform-Strategie durch, um auf den inzwischen wieder gewandelten weltweiten Wettbewerb zu reagieren. Die Produktion soll das wesentlich flexiblere "Gleichteilekonzept" umsetzen. Anstelle der bisher vier Plattformen sollen für alle Modelle elf modulare Systeme treten. Überdies baut Piëch einen konzerneigenen Internet-Marktplatz für Zulieferer auf. Im Personalwesen führt Piëch innovative Haustarifvereinbarungen ein. So folgen auf die 4-Tage-Woche weitere flexible Arbeitsbedingungen, und 1999 richtet VW einen Weltbetriebsrat ein. 2000 kündigt VW an, für die betriebliche Altersversorgung einen Pensionsfonds anstelle der Rückstellungen einzurichten.

  • 2002 - Wechsel in den Aufsichtsrat

    Mit der Hauptversammlung am 16. April 2002 verlässt Piëch die Konzernspitze und wechselt in den Vorsitz des Aufsichtsrates. Bei seinem Abschied kann Piëch 2001 das bis dahin beste Nachsteuer-Ergebnis der Konzerngeschichte (2,9 Mrd. Euro) vorweisen. Der Umsatz steigt unter seiner Leitung von 76,6 Mrd. DM (1993) auf 88,5 Mrd. Euro (2001). Der Weltmarktanteil von VW verbessert sich im gleichen Zeitraum von 8,6 auf 12,4 Prozent verbessert, die Absatzzahlen kletterten von 3 Mio. auf 5,1 Mio. Fahrzeuge. Neuer VW-Konzernchef wird der frühere BMW-Chef Bernd Pischetsrieder. Noch im Nov. 2001 verordnet Piëch VW auch eine völlige Neustrukturierung in zwei Markengruppen. Führungsmarke der klassischen Linie mit Škoda und Bentley wird VW unter Pischetsrieder. Martin Winterkorn leitet fortan als neuer Audi-Chef die sportlichen Marken Audi, Seat und Lamborghini.

  • 2005 - VW-Affäre

    Nachdem Piëch sich zunächst weitgehend in den Hintergrund zurückzieht und die öffentliche Bühne seinem Nachfolger Pischetsrieder überlasst, wirft im Sommer 2005 die sogenannte VW-Affäre einen Schatten auf Piëchs Namen. Der Skandal um Veruntreuung, Tarnfirmen, Schmiergeldzahlungen und gesponserte "Lustreisen" für Betriebsräte kostete Piëchs langjährigen Vertrauten, den VW-Arbeitsdirektor und -Personalchef Peter Hartz seinen Posten, sondern sorgte auch für einen deutlichen Imageschaden. Kritiker halten dem einstigen "Retter von Volkswagen" dabei vor, für einen "Filz" aus ungewöhnlich enger Kooperation von Management, Belegschaft und Politik mitverantwortlich zu sein. Im Prozess gegen den früheren VW-Betriebsratschef Klaus Volkert und den früheren Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer erklärt Piëch später, keine Kenntnis von deren illegalen Aktionen gehabt zu haben.

  • 2006 - Wechsel an der VW-Spitze

    Für Turbulenzen sorgt im November 2006 die überraschende Ablösung von Bernd Pischetsrieder an der VW-Spitze zum Jahresende. Umstritten ist dabei vor allem die Rolle von Piëch. Nachdem der Aufsichtsrat den Vertrag des Vorstandschefs noch am 2. Mai vorzeitig bis 2012 verlängert, muss Pischetsrieder weniger Monate später auf Druck von Piëch doch gehen. Der VW-Aufsichtsrat ernennt den bisherigen Audi-Chef Martin Winterkorn am 17. November 2006 zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Nach dem Führungswechsel stimmt der Aufsichtsrat Winterkorns weitgehenden Umbauplänen zu, die u. a. eine Auflösung der Markengruppen vorsehen. Piëch wird bei der Hauptversammlung am 19. April 2007 als VW-Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt.

  • 2009 - Übernahmeschlacht mit Porsche

    2005 steigt der Sportwagenhersteller Porsche, bei dem Piëch ebenfalls im Aufsichtsrat sitzt, bei VW ein, stockt seinen Anteil bis Ende 2006 auf 27,4 Prozent auf und wird damit größter VW-Anteilseigner. Piëch unterstützt den Deal zunächst, weil er den Familien Porsche und Piëch großen Einfluss bei VW beschert. Zu einem Konflikt im Porsche-Piëch-Clan kommt es im September 2008 als Piëch bei einer VW-Aufsichtsratssitzung durch eine Stimmenthaltung eine Entscheidung zuungunsten des Mehrheitsaktionärs Porsche beeinflusst. Wiedeking treibt die Pläne für eine Mehrheitsübernahme von 75 Prozent und den Abschluss eines Beherrschungsvertrags voran. Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, muss der Konzern die Übernahmepläne jedoch aufgeben. Im Mai 2009 einigen sich die Eigentümerfamilien von Porsche auf eine Fusion mit dem VW-Konzern. Im Machtkampf um die Führung des neuen Konzerns setzen sich Piëch und die VW-Seite durch. Im Aug. 2009 stimmen die Aufsichtsgremien beider Konzerne einer Grundlagenvereinbarung zur Schaffung eines "integrierten Automobilkonzerns" zu.

  • 2008 bis 2011 - Übernahme von MAN und Scania

    Auch in der Nutzfahrzeugbranche sorgt Piëch mit seinen Plänen für Wirbel. VW ist sowohl an dem schwedischen Hersteller Scania als auch am Münchner MAN-Konzern beteiligt. 2008 erhöht VW seinen Anteil an Scania von 38 Prozent auf 68,6 Prozent. Nachdem VW seinen Anteil an MAN auf über 30 Prozent erhöht, gibt der Autokonzern im Mai 2011 ein Pflicht-Übernahmeangebot ab, das zu einem Ausbau der Stimmrechtsanteile auf 55,9 Prozent führt. Piëch wird auf der MAN-Hauptversammlung im Juni 2011, mit nur 74,1 Prozent der Stimmen wieder in den Aufsichtsrat gewählt und übernahm dort erneut den Vorsitz. Im September 2011 genehmigt die Kartellbehörde der EU die MAN-Mehrheitsübernahme durch VW ohne Auflagen, im November 2011 wird die Übernahme vollzogen. VW kündigte an, den Aufbau eines integrierten Nutzfahrzeugkonzerns mit MAN, Scania und VW weiter voranzutreiben.

  • 2011 - Streit mit Suzuki

    Im Sommer 2011 spitzt sich der Konflikt zwischen VW und dem japanischen Autobauer Suzuki zu, an dem VW seit Januar 2010 19,9 Prozent der Anteile hält. Beide Konzerne werfen sich gegenseitig vor, Vereinbarungen des Kooperationsvertrages verletzt zu haben. Suzuki, mit dessen Know-How als Marktführer bei Billigautos VW auf dem schnell wachsenden indischen Markt expandieren wollte, fühlt sich nicht wie ein Partner auf Augenhöhe und erklärt die Kooperation im November 2011 offiziell für beendet.

  • Seit 2011 - Sicherung des Erbes

    Piëch kümmert sich auch um eine langfristige Sicherung seines Erbes. Er erklärt, dass er verhindern wolle, dass seine Erben später Teile des Firmenvermögens verkaufen könnten. Deshalb gründet er in Österreich zwei Privatstiftungen (Karl Ferdinand Alpha- und Karl Ferdinand Beta-Stiftung), auf die er sein Firmenvermögen überträgt. Diese Anteile sollen ohne die Zustimmung des familienfremden dreiköpfigen Stiftungsvorstandes und neun der zwölf Erben nicht verkauft werden können. Piëchs Ehefrau Ursula sollte nach seinem Tod den Vorsitz der Stiftungen übernehmen. Anfang 2012 wird sie auch in den Aufsichtsrat von Volkswagen gewählt.

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