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Yasuhiro Sato: Japans Geldzar stärkt seine Macht

Yasuhiro Sato sammelt Posten. Der japanische Banker soll im Sommer die neue Kernbank der Finanzgruppe Mizuho leiten. Dabei geht es auch um deren Stellenwert unter Japans Mega-Banken.

Eine Bankfiliale der Mizuho-Finanzgruppe in Tokio. Quelle: Reuters
Eine Bankfiliale der Mizuho-Finanzgruppe in Tokio. Quelle: Reuters

TokioYasuhiro Sato ist ein schon jetzt einer der mächtigsten Männer Japans. Der 60-jährige Banker führt die Holding der Finanzgruppe Mizuho, deren Banken einen Großteils des Geldstroms der Nation abwickeln.

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Außerdem ist er einer von sieben Konzernbossen, die Japans Ministerpräsident Shinzo Abe berufen hat, um bis zum Mai die Wirtschaftsreformstrategie der Regierung zu erarbeiten. Im Sommer wird er nun noch ein bisschen mächtiger.

Banken Asien

Nach Informationen aus Branchenkreisen wird er auch die Führung von Mizuhos neuer Kernbank übernehmen, die der Geldriese durch eine Fusion seiner Privatkunden- und seiner Unternehmensbank schmieden wird. Sato versucht mit dieser Fusion Mizuhos größtes Erbübel zu beseitigen: die langen und komplizierten Entscheidungswege.

Die Finanzgruppe wurde 2003 durch die Fusion von drei Banken gegründet. Doch im Gegensatz zu ihren Rivalen Mitsubishi UFJ und Sumitomo Mitsui wurden weder das Management noch die Computersysteme rasch vereinheitlicht. Daher bremsten lange Doppelstrukturen und Machtkämpfe die Bank.

Das sind die größten Banken der Welt

  • Platz 10

    Die Commonwealth Bank of Australia eröffnet die Top Ten der größten Banken der Welt nach Marktkapitalisierung. Das Institut mit Sitz in Sydney verfügt über einen Börsenwert von 81 Milliarden Euro.

    Stand: 08. Januar 2013, Quelle: Thomson Reuters

  • Platz 9

    Die Citigroup ist die neuntgrößte Bank der Welt. Die US-Großbank hat einen Börsenwert von 96 Milliarden Euro.

  • Platz 8

    Mit knappen Vorsprung belegt die Bank of America Rang acht im Ranking. Das US-Institut verfügt über eine Marktkapitalisierung von 101 Milliarden Euro.

  • Platz 7

    Die Agricultural Bank of China kommt auf Platz sieben. 114 Milliarden Euro beträgt die Marktkapitalisierung.

  • Platz 6

    Auch der sechste Rang geht an ein Institut aus dem Reich der Mitte – die Bank of China. 125 Milliarden Euro ist das Geldhaus an den Börsen wert.

  • Platz 5

    JP Morgan Chase eröffnet die Top Fünf. 132 Milliarden Euro beträgt die Marktkapitalisierung.

  • Platz 4

    Die US-Großbank Wells Fargo scheitert knapp am Treppchen des Rankings. Der Börsenwert beträgt 140 Milliarden Euro. Nur drei Banken sind mehr wert.

  • Platz 3

    Die HSBC kann sich über den Bronzerang freuen. Der Börsenwert des Instituts beträgt 151 Milliarden Euro.

  • Platz 2

    Die China Construction Bank kommt auf Platz zwei mit einer Marktkapitalisierung von 195 Milliarden Euro. An den Spitzenreiter kommt das Institut damit aber noch lange nicht heran.

  • Platz 1

    Die Industrial and Commercial Bank of China hat einen gigantischen Börsenwert von 227 Milliarden Euro. Die Bank ist die größte der Volksrepublik, auch wenn man die Bilanzsumme heranzieht.

Dies ist ein Grund, warum sie vielen Experten als die schwächste von Japans Mega-Banken-Trio gilt. Mit der Konzentration der Macht in seiner Hand kann Sato hoffen, die nächste Entwicklungsstufe der Bank einzuläuten.

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