Korruptionsvorwürfe
Ermittlungen gegen GEZ-Chef eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat ihr Ermittlungsverfahren gegen den Chef der Kölner Rundfunkgebühren-Einzugszentrale (GEZ), Hans Buchholz, nach Angaben von dessen Anwalt eingestellt. Der Jurist meint, von den pikanten Vorwürfen sei nichts übriggeblieben.

HB KÖLN. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte Buchholz verdächtigt, auf Einladung einer Computerfirma eine Kölner Rotlichtbar besucht zu haben. "Von den gegen meinen Mandanten fälschlich erhobenen, in verschiedenen Medienberichten kolportierten Vorwürfen ist nichts übrig geblieben", teilte der Anwalt von Buchholz, Prof. Norbert Gatzweiler, am Mittwoch in Köln mit.

Zuvor hatte ein Verkäufer der Wuppertaler Computerfirma die Vorwürfe gegen Buchholz in einem Schreiben an die Wuppertaler Staatsanwaltschaft fallen gelassen. Gatzweiler hatte den Verkäufer wegen Verleumdung angezeigt. Der Verkäufer hatte auch andere Mitarbeiter der GEZ und weiterer Firmen wie der Versicherung AMB Generali beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte deshalb Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit aufgenommen und die GEZ in Köln durchsuchen lassen.

Gatzweiler kritisierte: "Die negative Berichterstattung wäre sicherlich vermieden worden, wenn man uns frühzeitig Gelegenheit gegeben hätte, die Manipulation von Bewirtungsbelegen über die angeblichen, tatsächlich nicht stattgefundenen Besuche meines Mandanten in einer Rotlichtbar von vorneherein auszuräumen."

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