Kriminalität
Hauptakteur im größten ostdeutschen Subventionsbetrug tot

Der Hauptbeschuldigte im größten ostdeutschen Subventionsbetrug nach der Wende um die Werkstoffunion Lippendorf (WU) bei Leipzig hat in einem Schweizer Gefängnis Selbstmord begangen.

dpa SCHAFFHAUSEN/DRESDEN. Der Hauptbeschuldigte im größten ostdeutschen Subventionsbetrug nach der Wende um die Werkstoffunion Lippendorf (WU) bei Leipzig hat in einem Schweizer Gefängnis Selbstmord begangen.

Der Präsident des Obergerichts Schaffhausen, David Werner, bestätigte einen Bericht der „Sächsischen Zeitung“ vom Donnerstag. Der 65-jährige Schweizer Investor Gerhard Fischer hat sich danach am Dienstag in seiner Zelle im Kantonalgefängnis Frauenfeld (Thurgau) erhängt.

Fischer, der in den 90er Jahren im Leipziger Südraum ein Metallurgiewerk errichten wollte und damit scheiterte, war 2004 wegen Betrugs, Geldwäsche und Urkundenfälschung zu zehn Jahren Haft und 196 Mill. Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der Kaufmann soll sich bei dem Projekt Mill. erschlichen haben. Nachdem Fischers Anwälte im ersten Prozess Verfahrensmängel belegen konnten, hatte vor einem Jahr im schweizerischen Schaffhausen der Berufungsprozess begonnen.

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