Kunststoffspezialist
Neuer Chef-Kontrolleur festigt Griff um Balda

Thomas van Aubel nutzt seine neue Macht als Aufsichtsratschef fast vom ersten Tag an: Er beruft einen Interimsmanager in den Vorstand, bleibt Investoren aber bislang Erklärungen zur künftigen Firmenstrategie schuldig.
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DüsseldorfDer neue Balda -Aufsichtsratschef Thomas van Aubel fackelt nicht lange. Nur einen Tag nach seiner Wahl in das Kontrollgremium berief er am Donnerstag mit sofortiger Wirkung den Interimsmanager Dieter Brenken neben den seit Jahresbeginn als Alleinvorstand amtierenden Dominik Müser, wie Balda mitteilte. Welche Aufgaben er im Vorstand übernimmt und welche Ziele er dabei verfolgt, wollte Brenken auf Nachfrage nicht sagen. Sein Vertrag läuft bis Ende Oktober 2014.

Am Mittwoch hatten die Aktionäre nach monatelangen Querelen um die Besetzung des Aufsichtsrates das aus drei Personen bestehende Gremium abgewählt. Neben van Aubel wählten sie statt dessen seine Kandidatin Frauke Vogler und den ehemaligen Merck -Manager Klaus Rueth, den US-Investoren ins Rennen geschickt hatten. Bislang ist van Aubel Erklärungen zu seiner künftigen Firmenstrategie für Balda schuldig geblieben. Er hatte dem alten Aufsichtsrat Inkompetenz vorgeworfen.

Van Aubel gehörte zu den Gründungsvätern des inzwischen insolventen Solarzellenherstellers Q-Cells und leitete zwischen 1999 und 2009 dessen Aufsichtsrat, dem auch Frauke Vogler angehörte. In Medienberichten wurde wegen seiner Nähe zur Solarbranche daher mehrfach spekuliert, er könnte Balda zum Solarunternehmen umbauen. Das Balda-Management hatte in den vergangenen Monaten begonnen, die Firma durch Zukäufe in der Medizintechnik auszurichten. Ziel ist es bislang, die Sparte auf eine Umsatz von 100 Millionen Euro zu bringen. 2011 hatte sie allerdings erst 40 Millionen Euro erwirtschaftet. Zwei Zukäufe in den USA sollen nun für Rückenwind sorgen. Die Querelen der vergangenen Monate um die Aufsichtsratsposten sorgten derweil für Verunsicherung bei den Balda-Kunden. Wie Firmenchef Müser erklärte, hat ein Großkunde seinen Auftrag verschoben. Müser äußerte nach der Neuwahl des Kontrollgremiums die Hoffnung, dass nun endlich Ruhe für die laufenden Geschäfte einkehren werde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • der alte aufsichtsrat bestand neben naschke aus gesetzlich bestellten jasagern und wer wie ich die peinlichen lobhudeleien des vorstands müser auf seinen aufsichtsrat bei der hauptversammlung hörte,bei dem gingen alle roten lichter an

    müser ist ein spezialist für überteuerte einkäufe möglichst weit weg ,nebenbei natürlich zu optimierten nebenkosten für all die ladenschwengel die beraten und ansonsten unfähig großaktionäre einzubinden wie sein lieblingsaufsichtsrat naschke , der plötzlich reißaus nahm

    die knallköppe hamn richterliche urteile ignoriert,was sie jetzt zur übernahme der hauptversammlungskosten zwingt

    bin mal gespannt,wieviel die edlen organe aus dem unternehmen rausgeschafft hamn.

    der van aubel,der auf der hauptversammlung aufs übelste vom KLEINaktionär verleumdet wurde,soll mal ne sonderprüfung veranlassen ,um die kostenkreativität des quartetts vor den richter zu bringen

  • Da bin ich gespannt, was nun in nächster Zukunft alles ans Licht kommen wird. Es hat sicher seinen Grund, wenn Herr Dr. van Aubel schweigend handelt.

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