Landgericht Frankenthal
Vorgehen gegen Initiativ-Anrufe

Der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) reagiert erstmals mit rechtlichen Schritten gegen unaufgeforderte Anrufe, sogenanntes Cold Calling.

Bei dem angestrengten Verfahren vor dem Landgericht Frankenthal geht es um ein Ordnungsmittelverfahren gegen eine Lottogesellschaft, die Verbraucher offensichtlich systematisch mit Cold Calls belästigte.Bisher wandte sich der Verband bei an ihn herangetragenen Fällen in der Regel an die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg.

Im konkreten Fall hatte die Lottogesellschaft in den Jahren 2006 und Anfang 2007 durch unerbetene Anrufe Verbraucher für ein Gewinnspiel geworben. Unerbetene Telefonwerbung ist seit 2004 gesetzlich verboten, dennoch stieg die Anzahl an unerbetenen Telefonanrufen in den ersten drei Quartalen 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent (Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung).

Patrick Tapp, Vizepräsident Public Affairs und Verbraucherdialog des DDV, stellt klar, dass sich der DDV auch künftig vorbehalte, besonders hartnäckige Fälle von Cold Calling mit eigenen rechtlichen Mitteln zu verfolgen. Der DDV akzeptiere weder im Verband noch im Markt so genannte "schwarze Schafe". "Die Instrumente des Direktmarketing sind für den Verbraucher zu wichtig, als dass wir es zulassen, dass sie beschädigt werden", erklärt Tapp.

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