LG Hamburg
Der Sportwettenanbieter "starbet" darf nicht werben

Mit einer Einstweiligen Verfügung untersagt das Landgericht Hamburg dem Sender RTL, weiterhin für den Sportwettenanbieter "starbet" Werbespots auszustrahlen. Es sei nicht gestattet "im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in Deutschland nicht erlaubte Sportwetten zu bewerben".

Der Beschluss des Landgericht Hamburg folgt der Argumentation des Bundesverfassungsgerichts, das in seiner Entscheidung alle privaten Anbieter von Sportwetten in Deutschland verbietet. Die Richter argumentieren, dass die Bekämpfung von Spielsucht und die Begrenzung von Spielleidenschaft die Leitlinien des Sportwettenangebotes sein müssen.

Lediglich der staatliche Anbieter Oddset darf aufgrund eines Staatsvertrages zwischen den Bundesländern Sportwetten in Deutschland anbieten. Die einstweilige Verfügung erwirkte Nordwest Lotto Hamburg. Sie ist zunächst vorläufig, der Sender kann sie durch entsprechende Rechtsmittel angreifen. (Az. 315 O 484/06 vom 14.06.06)

www.landgericht-hamburg

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