Ludolf v. Wartenberg
BDI-Hauptgeschäftsführer soll zurücktreten

Der langjährige Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ludolf v. Wartenberg, tritt noch in dieser Woche von seinem Amt zurück. Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer Online-Ausgabe. Der BDI demetiert.

HB DÜSSELDORF. Laut wiwo.de scheidet Wartenberg aus Protest gegen die von BDI-Präsident Jürgen Thumann betriebene Fusion mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) aus. Wartenberg war 16 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Verbandes und sollte regulär Ende des Jahres in Ruhestand gehen.

Nach der gescheiterten Nachfolge durch Norbert Röttgen (CDU-MdB) wurde er aber gebeten, vorerst die Geschäfte weiter zu führen bis zur Einsetzung eines neuen Hauptgeschäftsführers. Wie wiwo.de weiter berichtet, haben sich BDI-Präsident Thumann und BDA-Präsident Dieter Hundt bereits verständigt, in absehbarer Zeit den BDA-Hauptgeschäftsführer Reinhard Göhner mit der Hauptgeschäftsführung eines fusionierten Wirtschaftsverbandes zu betrauen.

Der BDI dementierte den Bericht am Abend. Wartenberg plane weder in dieser noch in der nächsten Woche sein Amt niederzulegen, sagte der Sprecher. Dies habe ihm Wartenberg telefonisch versichert.

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