Luftfahrt
Teltschik hört bei Boeing auf

Der frühere Vize-Kanzleramtsminister Horst Teltschik beendet seine Tätigkeit als Chefrepräsentant von Boeing in Deutschland. Als offiziellen Grund gibt der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern an, der 66-Jährige wolle sich verstärkt seiner Familien und seinen anderen Aufgaben widmen.

HB BERLIN. Nach Boeing-Angaben vom Donnerstag scheidet der einstige außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl zum 30. Juni aus. Teltschik übte die Funktion mehr als drei Jahre aus. „Eine Nachfolge wird in Kürze bekannt gegeben“, hieß es von Boeing.

Teltschik wolle seine Zeit verstärkt seinen Aktivitäten in Wirtschaft und Politik sowie seiner Familie widmen, erklärte Boeing-Managerin Laurette Koellner. Der studierte Politikwissenschaftler ist Honorarprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität München und leitet seit 1999 die Münchner Sicherheitskonferenz, was nach seiner Berufung zum Präsidenten des Rüstungskonzerns Boeing zu Diskussionen um Interessenkonflikte geführt hatte. Teltschik erwiderte, da der Militäranteil von Boeing bei nur 20 Prozent liege, halte er seine Arbeit für den Konzern aus Seattle für unproblematisch.

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