Management
"Made in Germany"

In der Diskussion um die nationale Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" ...

In der Diskussion um die nationale Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" setzt sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries für eine Beibehaltung des Qualitätssiegels ein. Die Bezeichnung "Made in Germany" müsse beibehalten werden. Dieser Hinweis auf deutschen Produkten habe sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem internationalen Qualitätssiegel entwickelt und würde nicht für eine wie auch immer ausgestaltete EU-Kennzeichnung aufgeben werden. Mit einer europaweiten Kennzeichnung bestehe zudem die Gefahr, dass für deutsche Unternehmen ein größerer Verwaltungsaufwand und damit höhere Kosten entstehen. Die Nutzen einer solchen Neuregelung stünden dazu in keinem Verhältnis. EU-Kommissar Pascal Lamy type="unknownISIN" value="Lamy" /> hat Mitte Dezember 2003 ein Arbeitspapier vorgestellt, mit dem er die Diskussion zur Schaffung eines Labels "Made in EU" anstoßen will. In einer ersten Reaktion haben sich mit zwei Ausnahmen alle Mitgliedstaaten sehr skeptisch gegenüber diesem Vorschlag geäußert.
In dem Arbeitspapier werden verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung einer Bezeichnung "Made in EU" aufgezeigt. Je nach dem, welcher Ansatz weiterverfolgt würde, wäre die Beibehaltung nationaler Kennzeichnungen, wie "Made in Germany" daneben weiter möglich oder auch nicht.

Quelle: DER BETRIEB, 14.01.2004

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%