Management-Literatur
Ein Fall für Sanders

Anhand mehrerer Studien versucht Tim Sanders nachzuweisen, wie bedeutend es im Geschäftsleben ist, von anderen gemocht zu werden. Sanders präsentiert in seinem Buch praktische Tipps, wie man seinen Sympathiefaktor erhöhen kann.

sel DÜSSELDORF. Haben Sie heute schon jemanden zum Lächeln gebracht? Wissen Sie, was andere an Ihnen lieben? Sind Sie überhaupt schon mal in Kontakt mit Ihren Gefühlen gekommen? Wenn nicht, dürften Sie ein Fall für Tim Sanders sein. Der Strahlemann aus den USA tingelt seit Jahren durchs Land und trainiert den Teilnehmern seiner Seminare an, wie sie ihren „Likebility-Factor“ erhöhen können. Denn merke: „Das Leben ist ein Beliebtheitswettbewerb“, glaubt er. Nun hat der Scherz Verlag Sanders gleichnamiges Buch auf Deutsch herausgebracht.

Sanders, der auch die Manager des Internetunternehmens Yahoo berät, meint: „Menschen, die sympathisch sind, bekommen leichter einen Job, finden schneller Freunde und haben erfülltere Beziehungen.“ Anhand mehrerer Studien versucht er nachzuweisen, wie bedeutend es im Geschäftsleben ist, von anderen gemocht zu werden. Dann wird das Buch zum Leitfaden, und Sanders präsentiert praktische Tipps, wie man seinen „S-Faktor“ von eins (unsympathisch) näher in Richtung zehn bringt. Europäische Gemüter dürfte der völlig ironiefreie Therapeuten-Ton des Buches irritieren. Vielleicht sind sie aber auch einfach nur ein Fall für Sanders – und müssen lernen, sich und andere zu spüren.

Tim Sanders
Der Sympathiefaktor

Scherz Verlag
Frankfurt 2006
190 Seiten
17,90 Euro

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