Manipulationsskandal
HSBC feuert Chef des Devisenhandels

Dem Skandal um manipulierte Devisenkurse fällt offenbar ein weiterer Manager zum Opfer: Die britische Großbank HSBC hat laut einem Insider den in London ansässigen Leiter des Devisenhandels entlassen.
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LondonDie britische Großbank HSBC hat wegen des Skandals um die Manipulation von Wechselkursen einem Insider zufolge den für Europa, den Nahen Osten und Afrika zuständigen Chef des Devisenhandels entlassen.

Die Personalentscheidung hänge mit den weltweiten Ermittlungen zusammen, erklärte die Person mit Kenntnis der Entscheidung am Mittwoch. „Er ist weg“, sagte der Insider. Die Bank wollte sich nicht dazu äußern.

Im vergangenen Monat hatten die Behörden HSBC und fünf weiteren Banken wegen Wechselkursmanipulationen Strafen von insgesamt 4,3 Milliarden Dollar aufgebrummt.

HSBC hatte bereits im Oktober im Zuge des Skandals zwei ranghohe Devisenhändler gefeuert, die die Bank im Januar suspendiert hatte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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