Marchionne leitet auch Autosparte: Demel verlässt Fiat Auto

Marchionne leitet auch Autosparte
Demel verlässt Fiat Auto

Der Chef des italienischen Industriekonzerns Fiat, Sergio Marchionne, wird künftig auch die angeschlagene Sparte Fiat Auto persönlich leiten und dort den bisherigen Chef Herbert Demel ablösen.

HB MAILAND. Wie Fiat am Donnerstag bekannt gab, wird der Österreicher Demel das Unternehmen verlassen. Demel war in den Neunziger Jahren Chef der VW-Tochter Audi und 2002 im Streit mit dem damaligen VW-Chef Ferdinad Piech aus dem Konzern ausgeschieden. Vor Fiat Auto hatte er Magna Steyr - die europäische Autosparte des kanadischen Konzerns Magna International - geleitet.

Erst am Wochenende hatte sich Fiat mit dem US-Autohersteller General Motors (GM) auf dessen Rückzug aus Fiat Auto geeinigt. GM kaufte sich mit 1,55 Milliarden Euro von der Verpflichtung frei, die defizitäre Sparte zu übernehmen. Der Fiat-Konzern hatte vor fünf Jahren 20 Prozent seiner Anteile an Fiat Auto an GM verkauft und eine Option zum Verkauf der restlichen 80 Prozent mit dem US-Konzern vereinbart. Durch eine Kapitalerhöhung hat sich die Beteiligung von GM auf Fiat Auto auf zehn Prozent verwässert.

Wie Fiat am Donnerstag außerdem bekannt gab, entwickelten sich alle Sparten des Konzerns im Geschäftsjahr 2004 besser als erwartet. Der Konzern bekräftigte, er solle im abgelaufenen Jahr den Break-Even erreicht haben.

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