Marktforschungsinstitut
GfK beruft dritte Frau in den Vorstand

Der Vorstand des größten deutschen Marktforschungsinstituts GfK wird künftig zur Hälfte mit Frauen besetzt sein. Die Nürnberger holen Pamela Knapp aus einem Siemens-Bereichsvorstand in das Gremium.

HB NÜRNBERG. Die 51-jährige Pamela Knapp wird zum 1. November neue Finanz- und Personalchefin bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Neben Knapp gehören auch Petra Heinlein (seit 2002) und die US-Amerikanerin Debra A. Pruent (seit 2008) dem sechsköpfigen GfK-Vorstand an.

Die 51-jährige Knapp kommt vom Siemens-Konzern, wo sie zuletzt Finanzvorstand des Unternehmensbereichs Power Transmission & Distribution in Erlangen war. Bei der GfK tritt sie nach Angaben vom Freitag die Nachfolge von Christian Weller von Ahlefeld (51) an, der sich bereits im März mit dem Aufsichtsrat auf eine vorzeitige Beendigung des Vertrages geeinigt hatte und zum Jahresende ausscheidet.

Knapp wurde auf drei Jahre bestellt. Ihre berufliche Laufbahn begann die Diplom-Volkswirtin 1987 bei der Deutschen Bank. Es folgten zwei Jahre bei der Fuchs Consult GmbH, ehe sie 1992 zu Siemens wechselte. Dort war sie in unterschiedlichen leitenden Positionen unter anderem in Brüssel und München tätig.

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