Marwan Lahoud Airbus verliert langjährigen Strategie-Chef

Airbus muss sich auf die Suche nach einem neuen Strategie-Chef machen: Nach 20 Jahren verlässt Marwan Lahoud den französischen Luftfahrtkonzern. Lahoud hat für das Unternehmen einige bedeutende Weichen gestellt.
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Der Airbus-Strategie-Chef war unter anderem an der Gründung der EADS beteiligt. Quelle: AFP
Marwan Lahoud

Der Airbus-Strategie-Chef war unter anderem an der Gründung der EADS beteiligt.

(Foto: AFP)

BerlinStrategie-Chef Marwan Lahoud verlässt Airbus. Der 50-Jährige werde seine Position als Head of International, Strategy and Public Affairs, Ende Februar aufgeben, teilte der Luft- und Raumfahrtkonzern am Dienstagabend mit.

Lahoud bekleidete 20 Jahre lang verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens. Er war in den Jahren 1999/2000 maßgeblich an der Gründung der EADS beteiligt und trug 2001 zur Integration von Airbus bei. Über die Nachfolge Lahouds soll zu gegebener Zeit informiert werden.

Die Rivalen auf der Langstrecke
Airbus A350-1000
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Die europäische Antwort auf den „Dreamliner“ und die 777-Familie von Boeing ist der Airbus A350-1000. Das neue Modell kann rund 400 Passagiere mit zwei Triebwerken fast 14.000 Kilometer transportieren. Die Auftragsbücher des deutsch-französischen Konsortiums sind voll.

Airbus A350-1000
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Der Airbus A350-1000 bei letzten Tests am Boden in Toulouse: Stimmen Wetter und Wind, soll die Maschine am Donnerstag um 10.30 Uhr zum ersten Mal starten. Aus Sicherheitsgründen geht der Erstflug nach Norden – weg von der Innenstadt.

Airbus A350-1000
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Mit einem Großauftrag über 31 Maschinen vom Typ A350-1000 von Japan Airlines gelang Airbus 2014 der Durchbruch. Sonst hatten japanische Fluggesellschaften traditionell bei Boeing bestellt.

Boeing 787
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Ein Rumpf aus Kohlefaser und zwei Spartriebwerke. Mit dem seit 2011 ausgelieferten „Dreamliner“ hat Boeing Maßstäbe gesetzt. Mit rund 300 Sitzplätzen bleibt die Boeing 787 zwar weit hinter den Kapazitäten der Jumbojets, fliegt dafür aber im Vergleich deutlich günstiger.

Boeing 787
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Jahrelange Verzögerungen und technische Probleme können den Erfolg der Maschine nicht stoppen. Knapp 500 Flieger sind ausgeliefert, Bestellungen für weitere 1.200 Maschinen liegen vor.

Boeing 747
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Mit dem „Jumbojet“ Boeing 747 begann 1969 die Ära der erschwinglichen Fernreisen. Boeing hat den Klassiker seitdem mehr als 1.500 Mal verkauft. Die größten Betreiber sind British Airways und Lufthansa, die mit der 747/8 die jüngste Version fliegt. Dennoch gehen die Bestellungen zurück, die 747 ist ein Auslaufmodell.

Boeing 747-400
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Ältere Jumbomodelle vom Typ 747-400 werden zunehmend ausgemustert. Die Oldtimer der Lüfte lassen sich an den nach oben geknickten Flügelenden erkennen.

  • rtr
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