Massive Probleme: US-Chef von HSBC gibt auf

Massive Probleme
US-Chef von HSBC gibt auf

Der Chef des US-Geschäfts der britischen Großbank HSBC tritt zurück. Bobby Mehta war massiv unter Druck geraten, nachdem HSBC Anfang Februar die Aktionäre mit einer Gewinnwarnung geschockt hatte.

mm LONDON. Die drittgrößte Bank der Welt musste massive Probleme auf dem US-Immobilienmarkt einräumen, die die Rückstellungen für faule Kredite für 2006 voraussichtlich auf 10,6 Mrd. Dollar in die Höhe treiben werden.

Für die Probleme des Geldhauses ist in erster Linie die US-Hypothekentochter von HSBC verantwortlich. Die Bank hatte Household International 2003 für 15,5 Mrd. Dollar übernommen. Das Institut vergibt seine Darlehen vor allem an weniger kreditwürdige Klienten. Dieses Marktsegment litt besonders unter der Abkühlung des US-Immobilienmarktes.

Trotz der Probleme in den USA sagen Analysten HSBC für 2006 ein Rekordergebnis voraus. Die Experten erwarten, dass die Bank wegen des Booms im Investment-Banking die bisherige Bestmarke von 10,7 Mrd. Dollar aus dem Jahr 2005 übertrifft.

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