Management
Microsoft holt sich Finanzchef von weltgrößtem Papierhersteller

Der Softwareriese Microsoft hat sich erstmals seit rund 20 Jahren einen Finanzchef von außerhalb geholt. Der Windows-Hersteller warb vom weltgrößten Papierkonzern International Paper Finanzchef Chris Liddell ab.

dpa NEW YORK. Der Softwareriese Microsoft hat sich erstmals seit rund 20 Jahren einen Finanzchef von außerhalb geholt. Der Windows-Hersteller warb vom weltgrößten Papierkonzern International Paper Finanzchef Chris Liddell ab.

Sein Vorgänger John Connors hatte Microsoft im Januar nach sechsjähriger Amtszeit verlassen, um in eine Risikokapitalfirma einzusteigen. Der Neuseeländer Liddell habe bei International Paper zu Kostensenkungen beigetragen, betonte Microsoft. „Chris bringt großes Talent und Fähigkeiten sowohl im Finanzwesen als auch in der Unternehmensführung mit“, sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer. Liddell tritt sein Amt am 9. Mai an.

Manager von außerhalb des Unternehmens haben in der Vergangenheit allerdings wiederholt einen schweren Start bei dem weltgrößten Softwarekonzern gehabt. Die große Herausforderung für Liddell werde es sein, das Funktionieren des Unternehmens zu begreifen, sagte David Hilal, Analyst bei Friedman, Billings,Ramsey & Col in Arlington, Virginia der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Drei Vorgänger von Liddell kamen aus dem Unternehmen selbst, nur Microsofts erster Finanzchef Frank Gaudette stieg von außerhalb ein.

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