Middelhoff gegen Sal. Oppenheim: Im Millionenstreit rückt ein Vergleich näher

Middelhoff gegen Sal. Oppenheim
Im Millionenstreit rückt ein Vergleich näher

Ein Termin im Prozess zwischen Thomas Middelhoff und dem Bankhaus Sal. Oppenheim ist überraschend abgesagt worden. Sollte den Parteien ein Vergleich glücken, wäre der Fall für das Gericht erledigt.
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KölnWende im millionenschweren Streit zwischen dem früheren Top-Manager Thomas Middelhoff und dem Bankhaus Sal. Oppenheim: Einen Verhandlungstermin für die kommende Woche sagte das Kölner Landgericht am Mittwoch überraschend ab, weil die Parteien Vergleichsverhandlungen führen wollten. Damit ist der Fall für das Gericht erledigt, sofern nicht doch noch eine Partei künftig einen neuen Termin beantragt.

Beteiligte in dem Verfahren sind der Vermögensverwalter Middelhoff & Cie Asset Management, Middelhoffs Frau Cornelie, das Bankhaus Sal. Oppenheim und die Sparkasse Köln Bonn. Der Streit war nach der Insolvenz des Arcandor-Konzerns 2009 entbrannt.

Cornelie Middelhoff verlangte von Sal. Oppenheim ursprünglich rund 32 Millionen Euro Schadenersatz wegen angeblicher Falschberatung beim Kauf von Fondsanteilen. Eine zweite Klage, von Thomas Middelhoff selbst, war nach einer außergerichtlichen Einigung zurückgezogen worden.

Der Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor hatte zu Prozessbeginn von Sal. Oppenheim 44 Millionen Euro verlangt, die Bank von Middelhoff eine noch höhere Summe. Auch von Frau Middelhoff will die Bank eine Millionensumme haben, weil Kredite nicht zurückgezahlt worden seien. Die Middelhoff & Cie Asset Management stellt Forderungen an die Sparkasse Köln Bonn.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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