Middelhoffs Weg galt lange als Traumkarriere
Thomas Middelhoff zurück im Rampenlicht

Schon als Aufsichtsratschef krempelte Thomas Middelhoff Karstadt-Quelle kräftig um. Nun geht der rastlose und umtriebige Manager als Vorstandschef ans Werk, den wankenden Essener Warenhauskonzern wieder auf Kurs zu bringen.

HB ESSEN. Ein ehemaliger Star der New Economy steht damit wieder im Rampenlicht: Knapp drei Jahre nach dem abrupten Abschied von der Spitze des Medienkonzerns Bertelsmann steuert Middelhoff jetzt die Geschicke der Karstadt-Quelle AG. Er habe keine andere Wahl gehabt, meinte der 52-jährige Manager - ein Scheitern der Sanierung hätte auch seinen Ruf gefährdet. In der Tat ist sein Name mit dem Handelskonzern mittlerweile eng verbunden. Vor gut einem Jahr in den Aufsichtsrat gewählt, übernahm er dort kurz darauf den Vorsitz und packte die Arbeit so schwungvoll an, dass manch einer schon damals den Eindruck hatte, er fühle sich als eigentlicher Chef.

Aktionärsschützer mahnten seinerzeit, Middelhoffs Aufgabe sei die Kontrolle, nicht die Entscheidung. Die liegt ihm aber offenbar mehr - schließlich krempelte er in seiner Zeit bei Bertelsmann den bis dato hausbackenen Konzern gehörig um. Der als rastlos und umtriebig geltende Betriebswirt verdoppelte den Umsatz und erzielte durch den An- und späteren Verkauf von AOL Europe für das Gütersloher Unternehmen einen Gewinn von mehr als 8 Mrd. Euro.

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