Mieterurteil
Stärkerer Verkehrslärm rechtfertigt Mietminderung

Wird eine Sackgasse in eine Durchgangsstraße umgewandelt, können vom Verkehrslärm geplagte Mieter der anliegenden Wohnungen ein Recht auf Mietminderung haben.

Das berichtet der Anwalt-Suchservice, der sich auf ein Urteil des Amtsgericht Köpenick beruft (Az.: 3 C 262/05). Im verhandelten Fall hatte eine Frau eine Wohnung in einer Straße gemietet, die als Sackgasse ausgewiesen war. Die Stadt änderte eines Tages die Verkehrsführung und öffnete die einst ruhige Sackgasse für den Durchgangsverkehr. Die Mieterin beklagte sich über vermehrten Straßenlärm sowie Erschütterungen und minderte die Miete.

Damit war der Vermieter nicht einverstanden, und so trafen sich die beiden vor Gericht. Die Richter entschieden: Zwar müssen Mieter Änderungen des Verkehrsflusses hinnehmen. In bestimmten Einzelfällen könne aber eine Mietminderung gerechtfertigt sein. Im verhandelten Fall führte der Durchgangsverkehr wegen der besonderen Beschaffenheit des Straßenpflasters zu verstärktem Lärm und zu Erschütterungen. An einigen anliegenden Häusern entstanden sogar Risse. Die Richter hielten in diesem Fall eine Kürzung der Miete um acht Prozent für gerechtfertigt.

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