Mike Bair
Dreamliner-Chef muss gehen

Weniger als eine Woche nach der angekündigten verspäteten Auslieferung des neuen „Dreamliner“ 787 wechselt Boeing den Vice President und General Manager des Programms, Mike Bair, aus. Mit ihm muss ein Mann der ersten Stunde den Hut nehmen – und jemand der Gerüchte um Verzögerungen immer wieder gebetsmühlenartig dementierte. Jetzt hat er eine neue Aufgabe.

je/ HB BANGALORE. Bair hatte das 787-Programm seit 2004 geleitet. Damals gewann das Unternehmen seinen ersten Auftrag für das Flugzeug. Sein Nachfolger werde Pat Shanahan, teilte die Boeing Co mit Sitz in Chicago am Dienstag mit.

Shanahan war zuvor Vice-President für den Bereich Raketenabwehrsysteme bei Boeing Integrated Defense Systems gewesen. Bair werde mit sofortiger Wirkung Vice President of Business Strategy and Marketing der Sparte Commercial Airplanes, hieß es in einer Pressemitteilung. Boeing erwähnte darin die Verzögerung der Erstauslieferung des Dreamliner um etwa sechs Monate bis November oder Dezember 2008 nicht.

Seit etwa einem Jahr gab es immer wieder Gerüchte, dass Boeing Schwierigkeiten hätte, seinen neuen Wundervogel 787 „Dreamliner“ termingerecht in die Lüfte zu bringen. Jedes Mal bügelte Bair die Zweifler eisenhart ab: Der erste Dreamliner werde im Mai 2008 wie geplant an die japanische Ana ausgeliefert. Vor einer woche musste Boeing dann Farbe bekennen und einräumen, dass sich die erste Auslieferung des 787 Dreamliners um mindestens sechs Monate verzögere, weil es Probleme bei der Endmontage gebe.

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