Millionenforderung
Prozess gegen Becker geht in neue Runde

Der Prozess um eine 1,5-Millionen-Euro-Klage gegen den einstigen Tennisstar Boris Becker geht in eine neue Runde.

HB KARLSRUHE. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob am Montag ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München auf, das Zahlungspflichten des Ex- Profis nach der Pleite des Internetportals Sportgate abgelehnt hatte. Das OLG muss nun erneut entscheiden.

Becker hatte sich im Juli 2000 an der Bar eines Washingtoner Hotels schriftlich dazu verpflichtet, bis zur Höhe von 1,5 Millionen Euro für Verluste von Sportgate einzustehen, an dem er selbst beteiligt war.

Nach der Pleite des Unternehmens im Jahr 2001 hat der Insolvenzverwalter den Sportler und angehenden Geschäftsmann verklagt.

Nach den Worten Goettes hat das OLG den Einwand Beckers nicht abschließend aufgeklärt, er habe diese Verpflichtung lediglich zu Gunsten des Internetdienstleisters Pixelpark übernommen, damals Kooperationspartner beim Start des Portals. Weil der BGH im Revisionsprozess auf die rein juristische Prüfung beschränkt ist und selbst keine Beweise erheben darf, kann er Lücken im Sachverhalt nur durch Gerichte der unteren Instanzen klären lassen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%