„Mit einem Bein im Gefängnis“: Vereinsvorstände haften voll

„Mit einem Bein im Gefängnis“
Vereinsvorstände haften voll

Zwei Millionen Bundesbürger können als Vereinsvorstände schnell "mit einem Bein im Gefängnis" stehen. Darauf hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft eingetragener Vereine (AGEV) in München hingewiesen.

HB MÜNCHEN. Die Vorstände der mehr als 500 000 Vereine in Deutschland hafteten mit ihrem Privatvermögen voll für mögliche Schäden. Laut Gesetz seien sie für Schäden, die auf Grund von Fehlverhalten oder Nachlässigkeiten bei der Führung eines Vereins entstehen, persönlich haftbar.

Die meisten der ehrenamtlichen Vorstände wüssten nicht, wie groß ihr Haftungsrisiko sei, erklärte die Arbeitsgemeinschaft. Viele Vereinsvorstände gingen irrtümlich davon aus, dass sie durch Sport- und Haftpflichtversicherungen abgesichert seien. "Dies ist jedoch zumeist nicht der Fall", erklärten die Vereinsexperten. Das Risiko gelte für jeden Verein - gleich ob Sport-, Tierschutz-, Kleingarten- oder Gesangsverein.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%