Morgan Stanley
„Mackie Messer“ geht in den Ruhestand

Die Wall Street verliert einen ihrer Veteranen. John Mack, Spitzname „Mackie Messer“, Verwaltungsratschef bei der US-Großbank Morgan Stanley, zieht sich zum Jahresende in den Ruhestand zurück.
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New YorkMorgan-Stanley-Chairman John Mack räumt seinen Stuhl für Bankchef James Gorman, der beide Posten in Personalunion bekleiden soll. Gorman war Mack bereits 2009 auf den Posten des Vorstandschefs gefolgt. Die Personalien wurden am Donnerstag verkündet. Der 66-jährige Mack hat die Geschicke von Morgan Stanley entscheidend mitbestimmt. 1972 trat er in die Bank als Anleihenverkäufer ein und arbeitete sich nach oben. Im Jahr 2001 verließ er das Institut vorübergehend nach einem Machtkampf mit dem damaligen Konzernchef Phil Purcell.

Nach dessen Rücktritt 2005 wurde Rivale Mack zurückgeholt und übernahm den Chefsessel. Mack stärkte das Handelsgeschäft und setzte stärker aufs Risiko. Dies bekam das Geldhaus dann allerdings in der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009 zu spüren. Sein kämpferisches Auftreten und aggressive Kostensenkungen trugen Mack den Spitznamen „Mackie Messer“ ein. Zuletzt gab es allerdings auch Gerüchte, wonach Mack den glücklosen CEO der Bank of America, Brian Moynihan, beerben soll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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