Multimedia
Umfrage spiegelt positives Bild der Branche

Die Umsätze der deutschen Internet- und Multimediadienstleister zeigen 2006 durchschnittlich ein Plus von 15,9 Prozent. Das geht aus dem New Media Service Ranking 2007 des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor.

Danach sind nicht nur die Umsätze, sondern auch die Zahl der festangestellten Mitarbeiter (plus 17,4 Prozent) deutlich gestiegen. An der Spitze des Rankings stehen T-Systems Multimedia Solutions, Sapient und Pixelpark. Die Umsatzzuwächse der Top 30 liegen mit 19,7 Prozent noch einmal deutlich über dem Wachstum der gesamten Branche, heißt es beim BVDW. Darüberhinaus sei die Mitarbeiterzahl der Top 30-Unternehmen des Rankings 2006 um 25,1 Prozent gewachsen.

Ein Blick in das aktuelle Ranking zeigt, dass es unter den Top Ten kaum Veränderungen zum Vorjahr gibt. Neben den drei führenden Agenturen hat auch I-D Media auf Platz 4 ihre Position verteidigt, gleiches gilt für Plan.Net Gruppe auf Rang 7. Die Plätze getauscht haben Syzygy Deutschland (von 6 auf 5) und SinnerSchrader sowie dmc digital media center (von 9 auf 8) und Elephant Seven. Einziger Neueinsteiger ist jaron.direct auf Platz 10.

Die größten Kletterer unter den Top 50-Dienstleistern sind MP Newmedia, die von Platz 52 auf Position 33 vorrückt, und BlueMars, die von Platz 64 auf Rang 48 empor steigt. Höchster Neueinsteiger in den Top 50 ist Atkon auf Platz 13, die zwar im Vorjahr nicht teilnahm, 2005 allerdings schon einmal auf Platz 9 landete. Ähnliches gilt für Tomorrow Focus Technologies auf Position 21, die als drittplatziertes Dienstleistungsunternehmen in 2004 in den vergangenen beiden Jahren nicht teilnahm.

In Kürze werde der BVDW eine Langzeitstudie veröffentlichen, die Details zur Arbeitsmarktsituation, zu technologischen Entwicklungen und Geschäftsmodellen der Branche liefere. "Trotz massiver Personalaufstockungen im vergangenen Jahr stoßen viele Agenturen immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen", weiß Marco Zingler (denkwerk), Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen. In der Tat planen die befragten Dienstleister auch 2007 ihre Festangestelltenverhältnisse um weitere 18,4 Prozent (Top 30-Unternehmen: 19,8 Prozent) aufzustocken.

Dabei setzen sie ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 22,1 Prozent (Top 30: 20,4 Prozent) voraus. Insgesamt berichtet der BVDW von einem rundum positiven Bild der Gesamtentwicklung in der Branche. "Die Werte waren bereits bei der Vorjahresbefragung recht positiv", erklärt BVDW-Marktforscherin Christiane Frank. Die Tatsache, dass die prozentualen Mitarbeiterzuwächse über denen der Umsätze liegen verdeutliche, dass es hier bereits 2006 Nachholbedarf gegeben habe. Dies werde sich im laufenden Jahr kaum ändern.

www.bvdw.org

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