Musk streitet mit Zuckerberg
„Sein Verständnis des Themas ist begrenzt“

Ist künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Menschheit? Ja, sagt Tesla-Chef Elon Musk und fordert staatliche Regulierung. Dafür gab es deutliche Kritik von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Aber Musk schießt zurück.
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WashingtonDer Streit zwischen den Chefs des sozialen Netzes Facebook und des Elektroautobauers Tesla, Mark Zuckerberg und Elon Musk, über die künstliche Intelligenz eskaliert. Musk warf seinem Rivalen am Dienstag vor, von der Materie wenig zu wissen. „Sein Verständnis des Themas ist begrenzt“, schrieb Musk über Zuckerberg auf Twitter.

In dem Streit geht es um die Frage, ob Roboter irgendwann so intelligent werden, dass ihre menschlichen Schöpfer töten könnten. Musk hatte davor gewarnt und fordert eine strengere Regulierung durch den Gesetzgeber. „Künstliche Intelligenz stellt ein grundlegendes Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation dar, auf eine Weise wie es Autounfälle, Flugzeugabstürze, schadhafte Drogen oder schlechtes Essen nie waren“, hatte Musk erklärt.

Vor Musk haben schon viele weitere Denker und Unternehmer vor den Gefahren gewarnt, darunter auch der Starphysiker Stephen Hawking. Er sagte: „Die Internet-Unternehmen müssen viel mehr machen, um dieser Gefahr zu entgehen.“

Zuckerberg dagegen sagte zuletzt, es sei von Schwarzmalern unverantwortlich, Schreckensszenarien zu entwerfen. „Ich bin wirklich optimistisch.“ Musk, der auch Chef der Raumfahrtfirma SpaceX ist, und Zuckerberg sind zwei der bekanntesten Unternehmer im Silicon Valley.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • @Herr Lothar Bitschnau: Ganz richtig, dass Sie die Evolution als treibende Kraft hinter all diesen Entwicklungen benennen. Diese Sicht erfordert wirklich einen Blick über den Tellerrand. Tatsächlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sich Evolution auf organische Systeme beschränkt. Der Tendenz zu immer besser organisierten, effizienteren und anpassungsfähigeren Lösungen unterliegen organische wie mechanische Systeme gleichermaßen, wenn sie einmal gelernt haben sich zu organisieren und zu reproduzieren. Solche Systeme wurden schon in Science Fiction Romanen der 70er und 80er Jahre konsequent weitergedacht. Die Frage ist nicht ob, sondern wann sich KI von den Menschen unabhängig weiter entwickelt.

  • Herr Moritz J. Mueller@ Sind Sie Leibniz Fan ?

  • Logik wird hier mit konstruktiven Verhalten gleich gesetzt. Nun die Realität ist wohl dass 50% der Menschheit destruktiv gepoolt ist. Der Einfachheit halber lasse ich die Grautöne aussen vor. Daher wird es nie rein Logisches Verhalten geben. Eher ein ewiges Wechselspiel von Destruktion (Abbau) und Konstruktion (Aufbau). Es regiert also das offensichtliche Kaos. Auch wenn, nach meiner Meinung, einem höherem Plan unterlegen, vor programmiert. Und so sind wir alle nur Spielfiguren des Selbigen.

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