Nach dem Urteil mit Strafe auf Bewährung
Kinowelt-Chef Kölmel schmiedet wieder große Pläne

Nach dem Urteil des Münchner Landgerichts schmiedet der Medienunternehmer Michael Kölmel wieder Pläne.

HB LEIPZIG. Der „Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe) sagte Kölmel, spätestens bis Ende dieses Jahres solle das Insolvenzverfahren seines Sport- Vermarkters „Sportwelt“ abgeschlossen sein. „Wir werden zur nächsten Fußball-Saison die künftige Strategie vorstellen“, kündigte Kölmel an. Mit den Medien-Rechten, die die Sportwelt besitze, sei sie vor allem in Hinblick auf den Mobilfunkstandard UMTS und das Internet „gut aufgestellt“, betonte Kölmel.

Kölmel war am vergangenen Donnerstag vom Landgericht München wegen Untreue und Insolvenzverschleppung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Außerdem muss er insgesamt 326 000 Euro Geldstrafe und Geldbuße bezahlen. Kölmel nannte das Urteil im Interview „sehr hart“. Die Untreue-Tatbestände, die zur Verurteilung geführt hätten, seien strittig.

Ein Auge hat der Kinowelt-Chef zudem auf die insolvente Senator Entertainment AG geworfen. „Senator würde gut zur Kinowelt passen. Sie ist im DVD-Geschäft und im Fernsehrechtehandel schwächer, aber stärker bei der Filmproduktion.“

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