Nach der Kokain- und Sexaffäre
Friedman soll vor Comeback stehen

Michel Friedman soll nach Medienberichten eine neue Talkshow im Fernsehen erhalten.

HB BERLIN. Nach Zeitungsberichten plant der Pay-TV-Sender 13th Street eine neue Sendereihe mit dem Ex-Moderator. Im Rahmen der US-Krimiserie „Law and Order“ solle Friedman als Moderator auftreten, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“. Gemeinsam mit ein bis zwei Juristen solle der Inhaber einer Frankfurter Anwaltskanzlei fiktive Fälle diskutieren.

Nach seiner Kokain- und Sexaffäre hatte der ehemalige Vize- Präsident des Zentralrats der Juden im Sommer alle öffentlichen Ämter niedergelegt und seine Talkshows „Friedman“ und „Vorsicht! Friedman“ aufgegeben. Im Herbst kehrte er als Aufsichtsrat der Wall AG, als Herausgeber beim Aufbau-Verlag und als Kolumnist bei der Zeitschrift „Max“ zurück. Im Fernsehen war er seitdem nur als Gast in Talkshows zu sehen.

Der auf der Premiere-Plattform verbreitete Pay-TV-Kanal 13th Street hat nach Senderangaben durchschnittlich 100 000 Zuschauer. Schon seit einigen Jahren verfolgt 13th Street das Konzept, Prominente passend zum Programmumfeld als Moderatoren auftreten zu lassen. So durfte Nina Hagen in entsprechendem Outfit und passender Kulisse Gruselfilme ansagen, Alice Cooper wurde für Dracula-Filme engagiert und bei Ralph Möller ging es um Actionfilme.

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