Nach Vater-Sohn-Konflikt
Konstantin Neven DuMont - selbst ist der Mann

Konstantin Neven DuMont will ein eigenes Medienunternehmen starten. Sobald er aus dem Unternehmen seines Vaters ausgestiegen ist, soll es auch schon losgehen. Mit einem Webportal für Medienkritik.
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HB HAMBURG. Nach seinem Abgang aus dem Verlag seines Vaters will Konstantin Neven DuMont nun ein eigenes Medienunternehmen aufbauen. Er wolle ein journalistisches Webportal gründen, bei dem es um Medienkritik gehen werde, sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. "Das kann ich", sagte er. "Da kenne ich mich aus." Wie groß das Ganze werden soll, hänge davon ab, wie viel Geld er für seine Anteile bekomme.

Seine Anteile wolle er auch deshalb loswerden, weil er das Gefühl habe, "dass da mein Kapital peu à peu vernichtet wird", erklärte Neven DuMont. Der Verlag werde ihm "zunehmend unsympathisch". Er habe immer wieder herausgewollt aus dem Vorstandsjob. Seine Mutter habe ihn dabei unterstützt. Nur der Vater habe jedes Mal entschieden: "Du bleibst, wo du bist."

Es sei frustrierend gewesen, dass er sich im Verlag häufig nicht habe durchsetzen können, sagte der 41-Jährige weiter. Wenn der Vorstand etwas beschlossen habe, sei immer wieder jemand zum Vater gegangen und der habe den Beschluss dann wieder gekippt.

Um Konstantin Neven DuMont hatte sich in den vergangenen Wochen eine bizarre Affäre entsponnen. Angefangen hatte alles mit angeblichen Blog-Einträgen des 41-Jährigen auf der Website des Medienjournalisten Stefan Niggemeier. Die Angelegenheit spitzte sich derart zu, dass Neven DuMont schließlich vor einigen Tagen wegen "geschäftsschädigender" Äußerungen seiner Herausgeberposten enthoben wurde.

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  • Als (jüngster) Sohn eines eigenwilligen "Patriarchen", für den sich der Vater anscheinend selber hält, kann es nicht leicht sein, eigentlich nur mehr oder weniger unglücklich. im Ergebnis völlig richtig, sich vom schlingernden Kahn nebst durchsyphilisiertem beziehungsgeflecht zu verabschieden. Viel Glück und Erfolg beim eigenen Versuch, der natürlich auch scheitern können muß. Eine ordentliche allein objektgebundene Fremdfinanzierung sollte daher eigene - private - Finanzressourcen schonen helfen. Ansonsten kann man in Neuseeland z.b. auch recht nett seine Tage verbringen. Mit all den Schafen, welche dort den Vorzug haben, nette Tiere zu sein.

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