Nach Wulff-Affäre
Unternehmen prüfen Polit-Sponsoring

Nach der Affäre um Christian Wulff unterstützen Unternehmen immer seltener politische Veranstaltungen. Einige tun das heimlich - andere, wie die Deutsche Bahn, stehen offen dazu.
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DüsseldorfDie Affäre um den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff kam Rüdiger Grube gerade recht, um eine Altlast seiner Vorgänger abzuwerfen. Per Interview kündigte der Bahn-Chef vor wenigen Tagen den Ausstieg des Staatskonzerns aus dem Polit-Sponsoring an. Dabei war er wohl etwas voreilig. Denn das gesprochene Wort in dem Video-Interview der Leipziger Volkszeitung „Wir werden aussteigen“ ließ sich nicht mehr einfangen.

Was genau die Bahn nicht mehr finanziell unterstützt, ist allerdings offen. Einen Leitfaden dafür gibt es noch nicht. Offiziell will die Bahn das Thema nicht kommentieren. Es gebe keinen weiteren Erklärungsbedarf, sagte ein Sprecher. Von wegen. Die Frage, welche Veranstaltungen künftig ohne Bahn-Unterstützung auskommen müssen, interessiert plötzlich alle Parteien - und viele andere deutsche Großunternehmen, die nach der Wulff-Affäre ihre Zuwendungen an die Politik hinterfragen.

Das Thema ist heikel. „Es herrscht heutzutage eine andere Sensibilität“, sagt Frank Behrendt, Vorstand der PR-Beratung Fischer-Appelt. Auch wenn es viele Unternehmen nicht an die große Glocke hängen: „Wir erleben es immer häufiger, dass Unternehmen ihre Engagements im politischen Sponsoring zurückfahren wollen.“

Die Firmen befürchten vor allem eine negative Berichterstattung, wenn Leistung und Gegenleistung beim Polit-Sponsoring in keinem angemessenen Verhältnis stehen. Zudem verbieten die Compliance-Richtlinien - die internen Verhaltensregeln der Unternehmen - oft Zuwendungen an die Politik.

So gibt es beim Düsseldorfer Henkel-Konzern eine Richtlinie zum Thema Spenden, Sponsoring und Mitgliedschaften. „Die Unterstützung von politischen Parteien oder anderen politischen Zwecken ist darin ausgeschlossen“, teilte ein Sprecher mit.

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„Wir werden das Sommerfest weiter unterstützen“

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  • wenn Herr Kauder dann noch vorschlägt, dass die Feste(Bundespräsident,Bundeskanzler)von den Steuergelder bezahlt werden sollte,dann beweist dies doch, dass die nicht gewillt sind zu sparen. Jedoch für den Bürger zur Steuersenkung kein Geld vorhanden ist.Auch zeigt dies wie kriminell und Korupt die meisten Politiker sind.Es fällt den immer neue Begründungen ein, um an irgend einer Steuerschraube zu drehen, oder neue erfinden.
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  • für die manager der DEUTSCHE BAHN als milliarden empfängerin von subventionen des bundes und als auftragnehmerin der öffentlichen hand ebenso im milliardenbereich müßte das sponsoring von parteitagen, veranstaltungen der kommunen ,der länder und des bundes strafrechliche folgen haben.

    aber unverfroren schmieren diese looser ihre auftraggeber, um weiterhin für ihre schlechten leistungen aufträge zu bekommen.
    im aufsichtsrat hocken schließlich auch noch politleichen.

  • Sehen wir uns das rotierende Kartell der Vorstandsvorsitzenden näher an, stellen wir gemeinsam fesst, die Rochaden hören nie auf, es sei denn, die Parteibücher werden eingezogen.

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