Nachfolge
Deka-Mann steigt bei Lupus Alpha ein

Wolfgang Leoni ist seit Monatsmitte bei der Lupus-Alpha-Gruppe verantwortlich für die auf absolute Rendite zielenden Produkte. Der frühere Geschäftsführer des Sparkassen-Fondshauses Deka Investment folgt in seiner neuen Funktion Kay-Peter Tönnes nach, der das Haus verließ.

FRANKFURT. Die unabhängige Asset-Management-Gruppe Lupus Alpha verwaltet 5,4 Mrd. Euro. Eine Hälfte der Gelder steckt in Nebenwerte-Portfolios. Die andere Hälfte sind Absolute-Return-Angebote – das fällt in die Zuständigkeit Leonis als Geschäftsführer der Lupus Alpha Alternative Solutions.

„Ich werde die bestehenden Produktlinien weiter entwickeln und an neuen quantitativen Produkten arbeiten“, kündigt Leoni an. An quantitativen, das heißt computergesteuerten Anlagekonzepten, sind die Kunden ihm zufolge „sehr stark interessiert“. Leoni hält diese Modelle für besonders attraktiv: „Mit ihnen kann man Preisanomalien durch Herdenverhalten an den Märkten ausnutzen.“

Über die genaue Ausgestaltung der Portfolios will sich der neue Lupus-Alpha-Mann noch nicht äußern. Grundsätzlich sind nach seinen Überlegungen verschiedene Varianten mit und ohne Benchmark, als Hedge-Fonds oder klassische Publikumsfonds denkbar. Unabhängig davon möchte er den Erfolg des vergangenen Jahres wiederholen und auch im laufenen Jahr eine Mrd. Euro netto an Geldern einsammeln.

Zum Motiv des Arbeitgeberwechsels sagt Leoni: „Produkttiefe geht vor Produktbreite.“ Mit dem 49-Jährigen hat ein vierter ehemaliger Geschäftsführer der Deka Investment im Zuge der Unruhen und Umbauten beim Sparkassenhaus ein neues Umfeld gefunden. Michael Hallacker war vor eineinhalb Jahren als Vorstand bei der VCH Investment Group eingestiegen. Gunars Balodis leitet seit Januar dieses Jahres den institutionellen Vertrieb bei Invesco in Frankfurt. Holger Sepp ist seit März Geschäftsführer der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft.

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